Lawinenabgang im Berchtesgadener Land - Großeinsatz

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Randvoll: In viele Mülltonnen passt nichts mehr rein.

Mülltonnen nicht entleert

Anwohnern im Westen stinkt es wieder

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Die Anwohner im Münchner Westen sind stinksauer auf den Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM). Denn schon wieder bleiben die Menschen in einigen Straßenzügen auf ihrem Müll sitzen, weil die Tonnen nicht geleert werden.

Bereits Mitte Mai war die Stimmung in Allach-Untermenzing am Brodeln, weil der Müll wochenlang nicht abgeholt worden war (wir berichteten). Der AWM begründete die Panne damals mit einem vorangegangenen Streik der Müllwerker, zudem habe eine Umstellung im Abfuhrplan das Durcheinander versursacht. Man gelobte Besserung und tatsächlich wurde der Müll dann abgeholt.

Doch die Hoffnung der Anwohner, es sei alles wieder im Lot, hat sich nicht bewahrheitet. Denn seitdem halten sie wieder vergeblich Ausschau nach den Müllfahrzeugen. Höchste Priorität hatte der AWM dem Restmüll eingeräumt. Denn im Gegensatz zu Papier und Plastik kann er nicht am Wertstoffhof entsorgt werden. Doch die meisten Restmülltonnen sind längst voll. Aus Angst vor Ratten würden viele Anwohner den Müll wieder von der Straße holen und in Kellern oder Schuppen zwischenlagern. „Auf unsere Beschwerde hin hat der AWM angeboten, wir könnten den zusätzlichen Restmüll in reißfesten Tüten neben die Tonne stellen, auch der werde dann mitgenommen“, erzählt eine Anwohnerin. „Die Frage ist nur wann?“

Beim AWM ist man sich des Problems durchaus bewusst. In einer Stellungnahme spricht der AWM von Rückständen in manchen Stadtteilen im Münchner Westen. Und der Zweite Werksleiter Helmut Schmidt verspricht: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, möglichst rasch unsere gewohnte Zuverlässigkeit wieder herzustellen.“ Auslöser der Misere gebe es mehrere. Zum einen seien die Abfuhrgebiete im Westen neu organisiert worden, so dass sich die Abfuhr bei manchen Touren noch nicht eingespielt hat. Zum anderen seien überdurchschnittlich viele Kraftfahrer erkrankt. Und obendrauf seien in diesem Gebiet rund 1250 Biotonnen hinzugekommen, da viele Münchner, die bisher Eigenkompostierer waren, dem Aufruf des AWM gefolgt sind und eine Biotonne bestellt haben.

Wann genau alles wieder nach Plan läuft, steht bisher nicht fest.

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