Einer gilt als Intensivtäter

In der S-Bahn: 18-Jährige prügeln grundlos Fahrgäste

Zwei 18-Jährige sind laut Polizei grundlos in der S-Bahn auf andere Fahrgäste losgegangen. Die Opfer flohen, doch die Schläger folgten ihnen und schlugen weiter zu.

München - Am Sonntag, 30. April, zwischen 4.40 Uhr und 5 Uhr, fuhren ein 23-jähriger und ein 29-jähriger Münchner sowie ein 24-jähriger Kulmbacher mit der S8 von der Hackerbrücke in Richtung Ostbahnhof. Wie die Polizei mitteilt, wurden sie in der S-Bahn grundlos von zwei 18-jährigen Heranwachsenden angepöbelt. Es kam zu Diskussionen sowie zu einem Geschubse. Schließlich traten und schlugen die beiden 18- Jährigen auf die drei Geschädigten ein. An der Haltestelle Isartor flüchtete die Gruppe der Geschädigten aus der S-Bahn. Die Geschädigten verständigten am Isartorplatz die Polizei und setzten sich dort auf eine Bank am Bahnsteig, um zu warten.

Nach einigen Minuten standen ihnen die Täter plötzlich wieder gegenüber und forderten sie laut Polizei auf „die Sache jetzt zu klären“. Schließlich trat einer der 18-Jährigen dem sitzenden Kulmbacher ohne Vorwarnung mit voller Wucht ins Gesicht. Die Angegriffenen konnten schließlich die beiden 18-Jährigen mit Unterstützung von anderen Personen am Boden festhalten und bis zum Eintreffen der Polizei fixieren. 

Die Geschädigten erlitten durch den Angriff diverse Verletzungen. Der 24-jährige Kulmbacher zog sich durch die Tritte ins Gesicht vermutlich einen Nasenbeinbruch zu. Der 23-jährige Münchner erlitt Prellungen am Kopf. Einer der 18-Jährigen ist polizeilich bereits einschlägig bekannt und wird als jugendlicher Intensivtäter geführt. Der Vorgang wurde von der Bundespolizei aufgenommen. Da es sich um einen Intensivtäter handelt, hat das Kommissariat 23 des Polizeipräsidiums München die Ermittlungen übernommen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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