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Anerkennung: Polizist Konrad Raab (re.) dankt Sinan H.

„Nach zehn Metern hatte ich ihn schon“

Heldenhaft: Abschleppfahrer Sinan stoppte Trickdieb mit vollem Einsatz

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Als ein Münchner Abschleppfahrer bemerkte, dass seine Kunden von einem Trickdieb bestohlen wurden, griff er beherzt zu - und stoppte den Dieb. Jetzt gibt es die verdiente Belohnung. 

München - Starker Mann mit großem Herzen: Ein Dankeschön von 150 Euro hat der Münchner Abschleppfahrer Sinan H. (33) am Mittwoch von Konrad Raab, dem Chef der Münchner Taschendiebfahndung, entgegengenommen.

Am 3. Mai war er zur Oberpollinger-Tiefgarage in die Maxburgstraße gerufen worden. Dort hatte ein Freisinger Ehepaar einen Platten an einem Nissan – Sabotage, wie sich herausstellte. Ein Trickdieb hatte die beiden beim Juwelier gesehen, sie verfolgt und den Reifen zerstochen, um ihnen im günstigen Moment den Schmuck zu stehlen. Während Sinan H. den Reifen wechselte, spürte er plötzlich eine Erschütterung: „Der Täter hatte die Tasche gestohlen und dann die hintere Tür zugeschlagen.“ Weit kam er nicht: „Nach zehn Metern hatte ich ihn schon.“ Gegen Muskelmann Sinan H. hatte der schmächtige 22-jährige Kolumbianer keine Chance.

Seinen engagierten Einsatz belohnte die Polizei nun. Sinan H., der sagt: „Ich bin ein Kind des Kosovo-Krieges“, will das Geld bosnischen Waisenkindern spenden. 

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