Der Innenhof der Alten Akademie war jahrzehntelang verschlossen, jetzt soll hier ein Familienevent stattfinden. 

Picknick-Zone in der Innenstadt

Alte Akademie: Investor öffnet den Schmuckhof

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Die Umbaupläne des Investors Signa für die Alte Akademie sind umstritten. In einer öffentlichkeitswirksamen Aktion will dieser nun den Schmuckhof öffnen, und den Münchnern schmackhaft machen.

München - Der Umbau der Alten Akademie in der Fußgängerzone ist nicht unumstritten. Vor allem geht es um Belange des Denkmalschutzes – um den Erhalt der Arkaden oder um die Anzahl der Schaufenster am Hettlage-Gebäude. 

Fest steht, dass der österreichische Investor Signa das einstige Jesuitenkolleg in einen modernen Einkaufs-, Büro- und Wohntempel umwandeln will. Signa hat die Immobilie 2013 im Erbbaurecht vom Freistaat erworben. Von der Stadt und Denkmalschützern wurden die Pläne der Österreicher immer wieder kritisch beäugt. Der britische Star-Architekt David Chipperfield, Jury-Chef des Planungswettbewerbs, bezeichnete den Entwurf indes als „gut für München und die Menschen in dieser Stadt“.

Nun veranstaltet der Investor erstmals eine öffentlichkeitswirksame Aktion. Am Samstag, 13. Mai, wird der Schmuckhof der Alten Akademie geöffnet. „Jahrzehntelang vor der Außenwelt verschlossen, soll der Innenhof für ein Familien-Event genutzt werden“, heißt es auf der Homepage von Signa. Im Schmuckhof soll nach dem Umbau auf 1000 Quadratmetern ein Erholungsareal mit Cafés und Ruhezonen entstehen. Am 13. Mai plant Signa als Vorgeschmack „ein urbanes Picknick für die ganze Familie“ mit Rasenteppich, Sitzgelegenheiten, Essensständen und ruhiger Musik – ganz nah an der hektischen Einkaufsmeile. 

Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer von Signa, kündigt weitere ähnliche Aktionen in den nächsten Monaten an: „Wir denken in verschiedene Richtungen und Formate. Auf jeden Fall wollen wir den Einwohnern und Gästen der Stadt bereits vor Renovierung des Gebäudekomplexes mehr Raum zur Entfaltung und Entspannung geben.“ Stadlhuber versichert, den Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes bewahren und mit zeitgemäßen Elementen aufwerten zu wollen.

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