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Eine "Sehenswürdigkeit": der Altglascontainer im Lehel.

Hit bei Google Maps

Dieser Münchner Altglascontainer ist ein Internet-Star

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München - München ist seit mehreren Jahren um eine ungewöhnliche "Sehenswürdigkeit" reicher: einen Altglascontainer im Lehel. Dieser wird nun ein zweites Mal zum Hit.

Der Stachus, die Eisbachwelle, der Marienplatz - München fehlt es wahrlich nicht an Sehenswürdigkeiten. Doch eine Attraktion der Stadt stellte sie alle in den Schatten. Der Altglascontainer an der Seitzstraße hat es beim Kartendienst Google Maps nicht nur zu einer eigenen Erwähnung geschafft. Er fuhr bis zum November 2013 sogar Bestnoten bei der "Bewertung" ein: ganze 4,6 von 5 Sternen erreichte der Container bis dahin. Wir berichteten damals.

Damit überholte er in der Beliebtheitsskala sogar das Haus der Kunst (4,4 Sterne) gleich um die Ecke, und selbst die Allianz Arena brachte es damals auf "nur" 4,5 Sterne. Dabei fehlt es dem Viertel nicht an Attraktionen: Das Lehel ist laut seiner Homepage ein "Zentrum vieler Sightseeing-Touren". Damit sind Ziele wie die Museumsmeile entlang der Prinzregentenstraße, die Maximilianstraße und der Englische Garten gemeint.

Doch nichts davon begeisterte wie der Müllschlucker an der Seitzstraße: Seine Nutzer waren voll des Lobes. Wie Philipp G., der bei Google Maps schrieb: "Dass sich dieser In-Treff für Recycling-Freunde schlicht als Altglascontainer bezeichnet, ist reinstes Understatement! Das gibt es in dieser Radikalität selten in München!"

Merlin H. wollte eine Besichtigungs-Tour zum Super-Container unternehmen: "Wir planen extra einen Familienausflug um diese Sehenswürdigkeit zu bestaunen. Weiß jemand ob das Zelten vor den Containern erlaubt ist?"

Und Jörg W.: "Ich persönlich schätze die unkomplizierte Bedienung." Der User "Hckbrt" behauptet sogar: "Habe von dieser Oase des Recyclings in einem Reiseführer gelsen. Falls ihr einmal in München seid, müsst ihr auf jeden Fall einen Abstecher dorthin machen."

Der Container hatte einen eigenen Eintrag beim Social-Media-Dienst Google+ und taucht daher auch auf den Karten von Google Maps auf. Wer den kuriosen Eintrag erstellt hat, ist unklar. Großer Beliebtheit erfreute er sich aber auf jeden Fall.

Altglascontainer wird 2017 zum zweiten Mal zum Star

Warum wir nun erneut darüber berichten? Nun, der Altglas-Container wird schon zum zweiten Mal zum Star. Twitter-Nutzerin Nicole Britz hat vor ein paar Tagen die Netz-Gemeinde darauf aufmerksam gemacht - ihr Tweet sammelte hunderte Retweets und rund 1.300 Herzchen. So stießen auch all jene auf den ungewöhnlichen "Internet-Star", die den Container noch nicht kannten.

Die Schlusspointe: Der Altglascontainer wurde schon vor Jahren abgebaut. Aber im Internet ist er weiterhin ein Star.

ihs/lin

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