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Trister Anblick: Der Bauzaun am Ruffinihaus soll verschönert werden.

Holzbarriere soll zwei Jahre stehen

Kunstkur? Was Stadträte mit dem Bauzaun am Ruffinihaus planen

Rund um das Ruffinihaus steht derzeit ein Bauzaun. Der Anblick sorgt für wenig Begeisterung. Das soll sich ändern - die SPD macht einen interessanten Vorschlag.

München - Bunt statt Grau! Der Bauzaun am Ruffinihaus, das momentan generalsaniert wird, ist der perfekte Platz für Straßenkunst. Das findet die SPD-Stadtratsfraktion. Bereits 2015 hatten die Sozialdemokraten einen Antrag an die Verwaltung gestellt, „ein Konzept zur Nutzbarmachung von Flächen für Street Art an Bauzäunen von lang bestehenden Baustellen beziehungsweise an temporär aufgestellten Lärmschutzwänden zu erstellen“.

Der Ruffinihaus-Bauzaun ist in den Augen der SPD genau so ein ein trister Platz. Zwei Jahre lang soll die zwei Meter hohe Holzbarriere den Rindermarkt „verschandeln“. Das hatte auch die CSU-Fraktion nach einemtz-Bericht kritisiert. Der Vorschlag von CSU-Stadtrat Richard Quaas: die Verschönerung des Zauns mit Werbeplakaten für städtische Museen und Referate.

SPD: „Flächen sind perfekt für Street Art“

Der Vorstoß der SPD geht nun in eine ähnliche Richtung: Der Bauzaun sei eine „umso bessere Gelegenheit für eine Kunstkur“, finden die Sozialdemokraten. „Wir sehen das als Chance: Die Flächen sind perfekt für Street Art an einer ganz zentralen Stelle in der Stadt, wo sowohl die Münchner als auch Gäste sie erleben können“, sagt Klaus Peter Rupp, kulturpolitischer Sprecher.

Das Ruffinihaus wurde bereits von Oktober bis Januar von jungen Kreativen zwischengenutzt. Das sei „super angekommen“, meint Julia Schönfeld-Knor, Rupps Stellvertreterin.

DAS

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