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So könnte die Gartentram aussehen - doch die CSU plädiert für eine Lösung mit Bussen.

Antrag gestellt

CSU will Elektrobusse statt Garten-Tram

Elektrobusse statt Garten-Tram: Dafür spricht sich die Stadtratsfraktion der CSU aus. Die Partei hat nun einen entsprechenden Antrag gestellt.

Wie berichtet, sollen in der heutigen Sitzung des Planungsausschusses die Weichen für die Straßenbahn durch den Englischen Garten gestellt werden. Ob es dazu kommt, ist allerdings fraglich. Das Projekt ist weiterhin umstritten. CSU, Bayernpartei und FDP sind dagegen. Die CSU möchte den Beschluss vertagen und hält überdies ein Elektrobus-Pilotprojekt für die sinnvollere Lösung.

Derzeit verkehren auf dem zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Elisabethplatz und Tivolistraße am Chinesischen Turm Stadtbusse der Linien 54, 150 und 154. Nach den Plänen von MVG und Stadtverwaltung soll die Tram von Mitte 2025 an die Busse ersetzen. SPD und Grüne unterstützen das Projekt. Die Argumente der Befürworter: Die Garten-Tram würde einen Lückenschluss der Tram-Nordtangente von Neuhausen kommend über Schwabing bis nach Bogenhausen herstellen. Die Straßenbahn könne auch mehr Fahrgäste befördern als ein Bus, überdies füge sich ein Rasengleis besser in das denkmalgeschützte Ensemble Englischer Garten ein als die bestehende Bustrasse. Diese verläuft etwa knapp einen Kilometer durch den Park.

FDP-Stadtrat Mattar: Noch viele offene Fragen

Die CSU meint hingegen: „Die beiden Linien 54 und 154, die den Englischen Garten zwischen Tivolistraße und Thiemestraße queren, erscheinen prädestiniert für ein Pilotprojekt komplett elektrifizierter Buslinien.“ Während die Bayernpartei die Garten-Tram komplett ablehnt, sieht auch FDP-Stadtrat Michael Mattar noch viele offene Fragen. Vor allem der Umbau des Kreuzungsbereichs Leopoldstraße sei ungeklärt, ebenso wie die Installation der Oberleitungen an der Martius- und Franz-Joseph-Straße. Im Abschnitt Englischer Garten soll die Tram mit Batteriebetrieb verkehren. Mattar: „Ich habe den Eindruck, dass das Projekt rasch durchgezogen werden soll.“ 

Lesen Sie auch: G rüne haben Angst um Tram durch den Englischen Garten

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