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Fans erinnern am Orlando-di-Lasso-Denkmal an Michael Jackson.

Am Promenadeplatz

Darum muss das Jacko-Denkmal weg

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München - Am Denkmal am Promenadeplatz pflegen Fans von Michael Jackson die Erinnerung an den King of Pop. Jetzt müssen sie damit aber aufhören - zumindest vorübergehend.

Durch den Tod Michael Jacksons (1958 – 2009) hat der Komponist Orlando di Lasso (1532 – 1595) neuen Ruhm erlangt. Denn an seinem Denkmal am Promenadeplatz pflegen Jacko-Fans die Erinnerung an den King of Pop. „Di Lasso kennt man wieder, weil wir MJ-Fans den Platz neu belebt haben. Das Memorial ist eine Attraktion, zu der Fans pilgern und die Stadtführer zeigen“, sagt Nena Snezana Akhtar vom Verein MJ Legacy. Doch vorerst soll Schluss sein mit dem bunten Gedenken.

Denn der Freistaat lässt das Di-Lasso-Denkmal in der ersten Julihälfte reinigen und dafür die MJ-Devotalien entfernen. Ein Gerüst wird aufgestellt, die Bronzestatue abgestrahlt, patiniert und mit Wachs heißkonserviert. Akhtar: „Wir hatten damit gerechnet, weil die umliegenden Statuen bereits gereinigt wurden. Doch geht’s nach der Denkmalschutzbehörde, soll das Gedenken nach der Reinigung „in einem denkmalschutzrechtlichen Verfahren“ weitergeführt werden. „Damit wäre das Denkmal nicht nur geduldet, sondern offiziell genehmigt“, sagt Thorsten Vogel vom Planungsreferat.

Dazu müssen die Fans einen Antrag einreichen und darlegen, wie sie Jacko gedenken wollen. Akthar: „Wir wollen das Gedenken weiterführen wie bisher. Zu­dem setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass Jacko ein eigenes Denkmal bekommt.“

Jasmin Menrad

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