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Beeindruckt: Die bayerischen Minister Ludwig Spaenle (li., Schule und Bildung) sowie Markus Söder (Finanzen).

Für sechs Millionen

Residenz: Die Gelbe Treppe wird rekonstruiert

München - Einst war sie der Hauptzugang zu den königlichen Gemächern im Königsbau der Residenz. Jetzt soll die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gelbe Treppe saniert werden.

Mit Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags hat Finanz- und Heimatminister Markus Söder jetzt den Bauauftrag erteilt. Sechs Millionen Euro soll die Restaurierung kosten, drei Jahre soll sie dauern.

Historische Aufnahme der Gelben Treppe, dem Hauptzugang zu den königlichen Gemächern.

„Die derzeit laufenden Restaurierungsarbeiten am Königsbau bieten die letzte Chance, den historischen prunkvollen Zugang wieder herzustellen“, so Söder. Die Mitfinanzierung durch private Unterstützung ermögliche den Baubeginn noch in diesem Jahr. Ausschlaggebend ist eine Spende der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung in Höhe von drei Millionen Euro. Im März unterzeichnete Söder mit der Stiftung eine Finanzierungsvereinbarung. „Die Münchner Residenz wird um ein weiteres Juwel reicher“, sagt der Minister. Vor ihrer Zerstörung diente die Gelbe Treppe als Verbindung zwischen den älteren Trakten „Schwarzer Saal“ und dem Hauptgeschoss des Königsbaus. Dank der lückenlosen Dokumentation des ursprünglichen Zustands ist es laut Informationen des bayerischen Finanzministeriums möglich, die Prunktreppe in ihrer historisch korrekten Form zu rekonstruieren. Das Kunstdenkmal des Architekten Leo von Klenze stehe im Hinblick auf Form- und Farbgebung in einer Reihe mit anderen Klenzebauten wie dem Münchner Hofgartentor oder der Befreiungshalle in Kelheim. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Sanierungsmaßnahmen für die Residenz auf rund 70,9 Millionen Euro. Davon fließen rund 28,9 Millionen Euro in den Könisgbau.  

man

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