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Hintergrund unklar

Pornos in Apotheken-Schaufenster am Sendlinger Tor

München - War das Absicht? Polizeibeamte entdeckten am Mittwochabend, dass im Schaufenster einer Apotheke am Sendlinger Tor auf mehreren Monitoren Pornos liefen. Wie sagt die Besitzerin dazu?

Zivilbeamten der Polizeiinspektion 11 fiel am Mittwochabend ein Schaufenster einer Apotheke am Sendlinger Tor Platz auf: Immer wieder blieben Schaulustige stehen, die das Schaufenster der Apotheke fotografierten.

Schließlich sahen sich die Beamten das Schaufenster genauer an und entdeckten Ungeheuerliches: Auf drei Monitoren war ein Erotikfilm zu sehen. Die Inhaberin der Apotheke konnte erreicht werden, und gegen 01.30 Uhr wurden die Monitore abgeschaltet. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, ist nun Teil der Ermittlungen wegen Verbreitung pornografischer Schriften.

Nach Informationen von Süddeutsche.de wird derzeit nicht gegen die Apothekeninhaberin ermittelt, sondern gegen Unbekannt. Denn die habe einen Dienstleister damit beauftragt angemessene Werbung über die Bildschirme zu spielen. Der Internetzugang der Apotheke soll außerdem gehackt worden sein. Wegen Wartungsarbeiten an der IT war der Verkaufsablauf nach Aussage der Betreiber am Tag nachdem die Pornos über die Bildschirme flimmerten, erheblich gestört.

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