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Claus von Wagner
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Claudia Koreck
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Jesper Munk
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G Rag & Landlergeschwister
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Moop Mama
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Stephan Zinner
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Bernd Mesovic
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Blumentopf

Am Max-Joseph-Platz

Demo: Mit Blumentopf für Flüchtlinge und gegen bayerische Asylpolitik

München - Bagida demonstriert am Montag wieder gegen Flüchtlinge und den Islam. Das Bündnis "Bellevue die Monaco" lädt deshalb zur Kundgebung für Solidarität mit Flüchtlingen und gegen die harte Linie der bayerischen Asylpolitik. Von Claudia Koreck bis Moop Mama sind viele prominente Unterstützer dabei.

Über tausend Münchner kamen am vergangenen Montag auf den Marienplatz um gegen Pegida zu demonstrieren.  

Lutz Bachmann hat Horst Seehofer am vergangenen Montag bei einer Kundgebung von Bagida auf dem Marienplatz gelobt: Schließlich sage der Seehofer seit der jüngsten Verschärfung der bayrischen Asylpolitik genau das gleiche wie Pegida.

Gemeint hat Pegida-Gründer Bachmann die Ankündigung des bayerischen Ministerpräsidenten, Bayern für Flüchtlinge aus dem Balkan weniger attraktiv zu machen und schneller abzuschieben. "Bravo, Herr Seehofer", rief der Bachmann ins Mikrofon. Die 200 Pegida-Anhänger jubelten. Die 1000 Pegida-Gegner pfiffen.

So war das am vergangenen Montag. Und so wird es - gleichwohl dieses Mal ohne Bachmann - voraussichtlich am kommenden Montag wieder sein, wenn Bagida um 19 Uhr am Isartorplatz demonstriert gegen den Islam, Flüchtlinge und Migranten.

Kundgebung mit vielen bekannten Musikern

Das Bündnis "Bellevue di Monaco" will dagegen halten und plant am gleichen Abend eine Kundgebung für mehr Solidarität und gegen die derzeitige Asylpolitik. Los geht's um 18 Uhr auf dem Max-Joseph-Platz. Die Veranstaltung richte sich gegen Abschiebelager, gegen "schroffe bayerische Abschiebepolitik" und für "faire rechtsstaatliche Asylverfahren", wie das Integrationsbündnis schreibt.

Der Titel der Kundgebung, der gleichzeitig eine Forderung an die bayerische Staatsregierung ist, lautet: "Platz da! Mia san ned nur mia! Keine Abschiebelager! Seehofer, Scheuer, Söder und Herrmann – hört auf zu zündeln!" Vor dem Hintergrund der Zunahme von Brandanschlägen auf Asylunterkünfte und der "scharfen Töne der bayerischen Staatsregierung" wolle man in der bayerischen Landeshauptstadt ein deutliches Zeichen setzen: "Hier sind Flüchtlinge willkommen", heißt es im Veranstaltungstext.

Pegida dürfte es in München wieder schwer haben

Über 3400 Menschen haben bis Montagmittag auf Facebook zugesagt, gegen die bayerische Asylpolitik und die scharfen Töne der Staatsregierung demonstrieren zu wollen. Dem Aufruf hat sich inzwischen auch ein großes Bündnis aus Initiativen, Einrichtungen, Projekten, Wohlfahrtsverbänden, sozialen Trägern und Parteien angeschlossen. Viele bekannte Münchner Persönlichkeiten und Musiker haben sich mit einem Beitrag auf der Bühne angekündigt, darunter Armin Nassehi (Soziologe), Friedrich Ani (Schriftsteller) Claus von Wagner (Kabarettist) oder Stephan Zinner (Schauspieler und Musiker). Außerdem treten Miele bekannte Musikgruppen auf wie Blumentopf, Claudia Koreck, Nouwelle Cuisine, Dreiviertelblut, Jesper Munk, und G-Rag und die Landlergeschwister.

Es wird also laut werden am Max-Joseph-Platz. Ob die Kundgebung von "Bellevue di Monaco" die Pegida-Demo am Isartorplatz übertönt, bleibt abzuwarten. Doch wenn es so wird wie am vergangenen Montag, dürfte sich Pegida in München wieder einem Pfeiffkonzert ausgesetzt sehen. 

rat

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