+
Das Flüchtlingscamp am Sendlinger Tor.

Protest seit September

Flüchtlings-Camp am Sendlinger Tor wird verlängert

  • schließen

München - Sie protestieren für bessere Bedingungen: Das Flüchtlingscamp am Sendlinger Tor sollte am 30. September aufgelöst werden. Nun bleiben die Protestierenden wohl noch eine Weile.

Seit dem 7. September campieren die Flüchtlinge am Sendlinger Tor nun schon. Ursprünglich war das Camp vom KVR bis zum 30. September genehmigt worden - nun die Wende. 

Wie die Stadt München mitteilt, gab es ein Gespräch zwischen Kreisverwaltungsreferat und dem Veranstalter "Refugee Struggle for Freedom", bei dem sich die beiden Parteien auf eine Verlängerung des Protestscamps einigten. Bis 8. Oktober sollen die Flüchtlinge nun am Sendlinger Tor weiterprotestieren dürfen. 

Das Kreisverwaltungsreferat begründet die Verlängerung folgendermaßen: „Das Versammlungsrecht steht unter besonderem Schutz des Grundgesetzes. Anders als bei ähnlichen Ereignissen in der Vergangenheit kooperieren der Veranstalter und die Teilnehmer gut mit den Behörden. Weil auch die Öffentlichkeit von den Menschen, die dort für ihre Interessen eintreten, nicht übermäßig beeinträchtigt wird, haben wir derzeit weder Anlass noch Handhabe, die Dauerversammlung aufzulösen“, sagt Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle. 

Diese Entscheidung kommt nicht überraschend, die Dauerversammlung wurde bereits mehrfach verlängert. 80 bis 120 Geflüchtete sind täglich vor Ort - das KVR vermutet, dass mit der Verlängerung die Teilnehmerzahl stark schwinden wird. 

Zuletzt planten die protestierenden Flüchtlinge einen Demonstrationszug nach Nürnberg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Linke pöbeln und greifen Polizisten an – Zwei Festnahmen
Im Rahmen einer Kontrolle haben Linke eine Polizeistreife angegriffen. Die Beamten nahmen zwei Männer fest. 
Linke pöbeln und greifen Polizisten an – Zwei Festnahmen
Gibt es bald USB-Ladestationen an MVG-Haltestellen?
Gibt es bald USB-Ladestationen fürs Handy an Bus- oder Tram-Haltestellen in München? Einen solchen Antrag hat jetzt der Bezirksausschuss Berg am Laim gestellt.
Gibt es bald USB-Ladestationen an MVG-Haltestellen?
Münchner traut sich bei Bergtour nicht weiter 
Verstiegen und dann nicht mehr weiter getraut hat sich ein Münchner Bergsteiger am Sonntag am Hochstaufen im Berchtesgadener Land. Die Bergwacht befreite ihn aus seiner …
Münchner traut sich bei Bergtour nicht weiter 
Produktionsstopp in mehreren BMW-Werken dauert länger als gedacht
Ein fehlendes Gussteil bringt die Fließbänder von BMW ins Stocken. Anstatt Autos zu bauen, machen die Beschäftigten Wartungsarbeiten - oder Urlaub. Das könnte teuer …
Produktionsstopp in mehreren BMW-Werken dauert länger als gedacht

Kommentare