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Der neue Frauenplatz: Wasserwände hin zur Augustinerstraße sollen den Platz mehr öffnen.

Baumaßnahmen sollen bis 2029 dauern

Neuer Brunnen, neue Fußgängerzone - so soll der Frauenplatz am Dom schöner werden

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Der Frauenplatz am Dom soll schöner werden. Kommende Woche beschäftigt sich der Bauausschuss mit dem sechs Millionen Euro teuren Projekt. Klar ist schon jetzt: Die Sanierung des Doms dauert länger als geplant.

München - München hat viele schöne Seiten, jetzt soll eine weitere hinzukommen. Die Stadt will den Vorplatz der Frauenkirche und die Löwengrube neu gestalten. „Das ist eine sehr windige und hässliche Stelle“, sagt CSU-Vize Evelyne Menges. Der Bauausschuss beschäftigt sich kommende Woche mit der Vorlage. Die Stadt will rund sechs Millionen Euro investieren, um die Löwengrube zur Fußgängerzone zu machen und den Brunnen an der nördlichen Augustinerstraße zu erweitern. „Das geht auf eine Idee von mir zurück“, sagt SPD-Fraktionschef Alexander Reissl. Die stark trennende Wirkung des Brunnens müsse an die neue Situation mit der Fußgängerzone Löwengrube angepasst werden.

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Die Arbeiten sollen noch heuer mit der Sanierung der Beläge im südlichen Abschnitt der Augustinerstraße beginnen. Zeitgleich müssen die Stadtwerke den Treppenabgang zur Trafostation in der Liebfrauenstraße zurückbauen. Danach wird dort saniert. Ab Mitte 2019 wird der Brunnen vier neue Becken erhalten. Drei davon schmiegen sich entlang der nördlichen Augustinerstraße an die Natursteinwand. Beide hier schon vorhandenen Aufgänge zum Plateau liegen zwischen den Becken und bekommen so eine besondere Inszenierung. Die Bassins erhalten Sitzhöhe. Das östlich gelegene Brunnenbecken erhält einen dreigeteilten Wasservorhang. Das vierte Brunnenbecken wird am Fuß der Bastion errichtet und ebenfalls durch einen Wasservorhang aus der Natursteinwand der Bastion gespeist. Die bisher zum Dom ausgerichtete Brunnenlandschaft soll sich so Richtung Löwengrube entwickeln. Die Löwengrube selbst wird ab 2022 bis zur Hartmannstraße mit neuem Belag zur Fußgängerzone.

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Als Letztes folgt die Erneuerung der Oberflächen rund um den Dom. Die allerdings ist abhängig von der Sanierung des sakralen Baus. Und die verzögert sich laut Staatlichem Bauamt. Ursprünglich war mit einer Fertigstellung 2025 kalkuliert worden. Nun gibt es einen neuen Zeitplan, und die Maßnahme dauert voraussichtlich bis 2029. Menges sieht es gelassen. „Das ist eben so. Es ist wichtiger, dass die Stadt die Neugestaltung des Bereichs jetzt in die Wege leitet, damit der Platz optisch schön gestaltet wird und eine Aufenthaltsqualität bietet.“

Sascha Karowski

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