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Nur Fußgänger dürfen die Sendlinger Straße benutzen.

„Städtebaulicher Gewinn“

Sendlinger Straße: Fußgängerzone beschlossen, jetzt wird umgebaut

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Die Entscheidung ist gefallen, die Sendlinger Straße bleibt dauerhaft eine Fußgängerzone. Der Verkehrsversuch wird also zur Dauerlösung, nun geht es an die bauliche Neugestaltung.

Die Fußgängerzone in der Sendlinger Straße ist beschlossene Sache. Der Planungsausschuss des Stadtrats sprach sich am Mittwoch dafür aus, dass die gesamte Straße dauerhaft für Autos und Radfahrer gesperrt wird. Bislang war es nur ein etwa 15 Monate währender Verkehrsversuch. Da das Echo auf die Testphase vor allem bei den Passanten und auch bei den Gewerbetreibenden sehr positiv war, haben Fußgänger nun auf Dauer Vorfahrt. Selbst der Protest der Anwohner hatte sich in Grenzen gehalten.

Im Stadtrat votierte einzig Michael Mattar von der FDP gegen die Fußgängerzone. Die Liberalen hätten sich einen Shared Space gewünscht, also einen verkehrsberuhigten Bereich, in dem langsames Radfahren weiterhin möglich wäre. Für OB Reiter (SPD) jedoch keine Alternative. Dies habe sich schon in der Dienerstraße nicht bewährt. Reiter zeigte sich zufrieden, dass die Fußgängerzone nun dauerhaft realisiert werde. Der OB sprach wie mehrere andere Stadträte von einem „städtebaulichen Gewinn“. Nun müsse der Abschnitt zwischen Hacken- und Herzog-Wilhelm-Straße baulich so gestaltet werden, dass er auch als Fußgängerzone wahrnehmbar sei, betonte er. Das Planungsreferat wird dazu in den kommenden Monate Vorschläge erarbeiten. Ein Antrag der Grünen, zum Beispiel Straßenbäume zu pflanzen, wurde bewilligt.

Während für SPD und Grüne klar feststand, dass sie die Fußgängerzone befürworten würden – beide Parteien sprachen von einer deutlichen Aufwertung –, bedurfte es bei der CSU intern einer „kontroversen Diskussion“, wie es der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Fraktion, Johann Sauerer, ausdrückte. Dennoch empfand auch Sauerer die Sache als „städtebaulichen Gewinn“. Überdies habe es bei den Anwohnern nicht den „großen Aufschrei“ dagegen gegeben.

Klaus Vick

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