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Nato-Gegner demonstrieren seit Jahren gegen die Sicherheitskonferenz.

Großkundgebung am 13. Februar

Großdemo gegen Siko - Menschenkette für den Frieden

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München - Mit einer Menschenkette und einem großen Demonstrationszug will ein Aktionsbündnis am 13. Februar gegen die NATO-Sicherheitskonferenz protestieren.

Das Bündnis, zu dem sich fast 100 Organisationen aus ganz Deutschland zusammengetan haben, prangere unter anderem die „Rüstungs- und Kriegspolitik der NATO- und EU-Staaten“ an, sagte Sprecher Claus Schreer.

Die Demonstranten wollen den Tagungsort der Sicherheitskonferenz, das Hotel Bayerischer Hof, mit einer Menschenkette umzingeln. Die Veranstalter rechnen mit 4000 Teilnehmern. Der Protest beginnt um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Stachus. Von dort bewegt sich ein Demozug über den Lenbachplatz, den Maximiliansplatz und den Platz der Opfer des Nationalsozialismus zum Odeonsplatz und von dort zum Marienplatz, wo gegen 15 Uhr die Abschlusskundgebung geplant ist. Parallel wollen Teilnehmer eine Menschenkette vom Stachus durch die Fußgängerzone zum Marienplatz bilden.

Die bei der Sicherheitskonferenz vertretenen Nationen und Firmen seien die Hauptverantwortlichen für Kriege, Armut, Flüchtlingselend und Umweltzerstörung, sagte Schreer. Die EU-Länder seien mit ihrer Abschottung verantwortlich dafür, dass „das Mittelmeer zum Massengrab geworden ist“. Das Aktionsbündnis protestiert gegen die „menschenverachtende Flüchtlingsabwehrpolitik“ und den Bundeswehreinsatz in Syrien. „Mit Bombenterror wird sich der Terrorismus nicht beseitigen lassen“, betonte Schreer.

Lesen Sie hier: Siko-Chef Wolfgang Ischinger im Merkur-Interview - "Die gefährlichste Phase seit dem Kalten Krieg"

Zu den Unterstützergruppen des „Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“ zählen unter anderem diverse Friedensinitiativen, Jugend-Gewerkschaftsgruppen und Schülervereinigungen.

Zeitgleich zur 52. Sicherheitskonferenz, die von 12. bis 14. Februar stattfindet, ist vom 11. bis 14. Februar die 14. Internationale Friedenskonferenz geplant, die, wie Rosmarie Wechsler am Dienstag ankündigte, mit Vorträgen und Diskussionsrunden unter anderem alternative Lösungen und Denkanstöße zu militärischen Einsätzen in Krisengebieten bieten will.

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