Wempe, München, Maximilianstraße
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Einblicke in den neuen Flagship-Store von Wempe in der Maximilianstraße.
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Hamburger Familie Wempe hat an der Isar investiert 

Juwelen- und Uhrenhaus als neues Schmuckstück Münchens

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München - Am Dienstag eröffnete in den vollkommen sanierten Maximilianarkaden gegenüber der Bayerischen Staatsoper das Hamburger Juwelen- und Uhrenhaus Wempe seinen weltweit größten Flagshipstore.

München hat ein neues Juwel! Einen Solitär. Am Dienstag eröffnete in den vollkommen sanierten Maximilianarkaden gegenüber der Bayerischen Staatsoper das Hamburger Juwelen- und Uhrenhaus Wempe seinen weltweit größten Flagshipstore – und was für einen!

Hinter der historischen Bürklein-Fassade haben die Architektinnen Anna Nicolas und Jessica Klatten zusammen mit Bauherrin Kim-Eva Wempe auf dem Fundament des historischen Münzgartens ein ­Maison Jardin Wempe entstehen lassen, ein Haus, das sich also im Gehen wie durch ein Garten erschließen soll – auf drei Stockwerken über 1300 Quadratmetern.

Da gibt es eigene Bereiche für Luxusschmuck, für Sonderanfertigungen, eigene Salsons für Uhrenmarken wie Rolex, Patek Philippe, Cartier oder Jaeger-LeCoultre, eine gläserne Uhrenwerkstatt, zwei Bars, ein Kaminzimmer und viele Sitzgelegenheiten, um einfach mal nur zu schauen – nebst einer Ausstellung für Safes und Standuhren, besonders nobel repräsentiert über die drei Meter hohe Präzisionspendeluhr Maxima Secunda des Münchner Uhrmachers ­Erwin Sattler, die allein schon 250 000 Euro kostet.

Wer dieses Geschäft betritt, weiß in der Tat nicht, wo er zuerst hinschauen soll – auf das Geschmeide oder die schöne Ausstattung, für die seltene Steine und ganz besondere Hölzer verwendet und jedes Möbel eigens gefertigt wurden. Dieser Luxus hat rund neun Millionen Euro gekostet und ersetzt jetzt großzügig den viel zu kleinen früheren Laden in der Maximilianstraße, den Dietmar Schülein (57) im April 1989 als Geschäftsführer eröffnet und daraus eine der erfolgreichsten Niederlassungen geformt hat.Gestern war er nur noch glücklich, dass es in zwölf Monaten gelungen ist, eine persönliche Atmosphäre zu schaffen, die zum Verweilen einlädt. Einen Blick wert ist allein schon eine Parmigiani-Taschenuhr, für schlappe 1,3 Millionen Euro.

„Mit diesem Haus geben wir eine Unabhängigkeitserklärung gegenüber dem Internetshopping ab“, freut sich ­Hellmut Wempe, der das Unternehmen mit 32 Niederlassungen über Hamburg hinaus in alle Welt getragen und es inzwischen an seine Tochter Kim-Eva weitergegeben hat. „Wir wollen die Kultur, in ein Geschäft zu gehen, erhalten. Und selbst, wenn einer seine Uhrenmarke schon im Kopf hat, möchte er doch auch mal noch die anderen sehen.“

Kim-Eva Wempe (54) sagt: „Wir sind überzeugt, dass wir mit Kontinuität und Exklusivität die Menschen auch und gerade in einer digitalisierten Welt begeistern können.“ Verkürzt heißt das: Luxus kauft man eh nicht im Internet. „Meisterwerke müssen erklärt, erzählt und zum Leben erweckt werden, sonst sind es nur Objekte“, weiß die Chefin. „Und auch den Münchner Münzgarten haben wir zu neuem Leben erweckt“, freut sich Kim-Eva Wempe, die als persönlich haftende Gesellschafterin mit ihrem Namen für ihr Unternehmen einsteht, das nicht nur mit Pretiosen handelt, sondern auch selbst Zeitmesser herstellt, u.a. Schiffsuhren.

Ulrike Schmidt

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