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Tierrettung in luftiger Höhe. An der Frauenkirche hatte sich ein Falke in einem Netz verfangen.
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Tierrettung in luftiger Höhe: An der Frauenkirche hatte sich ein Falrke in einem Taubennetz verfangen.
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Tierrettung in luftiger Höhe: An der Frauenkirche hatte sich ein Falrke in einem Taubennetz verfangen.
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Tierrettung in luftiger Höhe: An der Frauenkirche hatte sich ein Falrke in einem Taubennetz verfangen.
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Tierrettung in luftiger Höhe. An der Frauenkirche hatte sich ein Falke in einem Netz verfangen.
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Tierrettung in luftiger Höhe. An der Frauenkirche hatte sich ein Falke in einem Netz verfangen.
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Tierrettung in luftiger Höhe. An der Frauenkirche hatte sich ein Falke in einem Netz verfangen.

Einsatz in luftiger Höhe

Dramatische Rettung an der Frauenkirche

München - Ein Einsatz in luftiger Höhe, da mussten die Spezialisten der Feuerwehr ran: Am Donnerstagvormittag hatte sich ein Falke an der Frauenkirche in einem Taubennetz verfangen. Nach über einer Stunde konnte das Tier befreit werden.

Was für ein spektakulärer Einsatz mitten in der Stadt! Am Donnerstagmittag befreiten Höhenretter der Münchner Feuerwehr einen Falken – er hatte sich in einem Vogelschutznetz verfangen, in schwindelerregenden 70 Metern Höhe!

Der Falke (ein Turmfalke, ausgerechnet) war vermutlich durch ein Loch unter das Netz geschlüpft, konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Sein Glück: Mitarbeiter des Baureferats waren in der Früh auf dem eingerüsteten Südturm bei einer Baustellenbegehung unterwegs. Sie entdeckten den Falken und alarmierten die Feuerwehr. „Wegen der Umstände wurde die Höhenretter alarmiert“, sagt Feuerwehrsprecher Andreas Felsner.

Höhenretter waren zufällig in der Nähe

Normalerweise startet die Spezialeinheit von der Feuerwache 8 in Unterföhring aus. Doch am Donnerstag waren die Höhenretter zufällig bei einer Übung an der St.-Pauls-Kirche (Theresienwiese). Nochmal Glück für den Falken – die Männer waren schnell vor Ort.

Höhenretter Bernhard Tafelmeier (44) und ein 48-jähriger Kollege bestiegen den Turm von innen, seilten sich dann aus gut 80 Metern Höhe von der Turmstube aus rund zehn Meter zu dem Falken ab. Tafelmeier sagt: „Nachdem ich das Netz aufgeschnitten hatte, konnte ich den Falken einfangen und in einen Sack stecken.“

Falke wurde zur Sicherheit in die Vogelklinik gebracht

Danach hatten die beiden Höhenretter noch Zeit, ihren Blick ein bissl über die Stadt schweifen zu lassen. Weil sie das Loch im Netz wieder flicken sollten, mussten die anderen Kollegen ein paar Kabelbinder holen und sie dann mit einem Seil herunterlassen. Tafelmeier: „Da genießt man schon mal den Ausblick …“

Unten angekommen, wurde der Falke in die Vogelklinik der Ludwig-Maximilians-Universität nach Oberschleißheim gebracht, weil man eine Flügelverletzung nicht ausschließen konnte. Sein Retter ist aber sicher: „Das war rein vorsorglich. Der Kleine machte einen topfitten Eindruck.“ Insgesamt dauerte die Aktion rund zweieinhalb Stunden.

JAM

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