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Einig samma! Darauf stoßen die Finsinger Burschen mit Paulaner-Chef Andreas Steinfatt (Mitte links) an.

Stangerl wird ausgelöst

Maibaum-Klau am Viktualienmarkt: Burschen einigen sich mit Brauereien

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Da sage noch mal einer, Verbrechen lohne sich nicht… Natürlich lohnt es sich! Jedenfalls, wenn es um ehrbare und traditionsreiche Gaunereien geht wie etwa den Diebstahl eines Maibaums.

München - Dienstag Abend ist der Burschenverein Neufinsing in Verhandlungen mit dem Verein Münchner Brauereien getreten. Dabei ging’s darum, womit das Stangerl für den Viktualienmarkt auszulösen ist – die Neufinsinger Burschen hatten es Montagnacht geklaut. Nach Stunden harter Verhandlungen im Brauerhaus am Oskar-Miller-Ring stieg weißer Rauch auf: Die Burschen einigten sich mit den Münchner Brauereien – und zwar so, wie‘s sich gehört!

Traditionell heißt das: Es gibt eine ordentliche Brotzeit einschließlich Bier-Begleitung. Obendrauf gab’s den Respekt der Münchner Brauereien samt OB Dieter Reiter und Paulaner-Boss Andreas Steinfatt. Denn sowas hatte sich noch niemand getraut. Nur den geforderten lebenslangen Wiesn-Tisch mussten die Finsinger bei den Verhandlungen begraben.

Die Finsinger haben schon einige Bäume geklaut. Aber, so Chef-Dieb Stephan Huber (23) über den Coup vom Viktualienmarkt: „Das war bisher unser Karriere-Höhepunkt.“ Zusammen mit Burschen aus Hohendilching und Ismaning hatten sie das noch ungeschmückte Stangerl aus einer Halle hinter Aying geschleppt. Eigentlich war der Ort ja ein Geheimnis, aber da hatte sich jemand verplappert.

Am 1. Mai wird auf dem Viktualienmarkt wieder ein Maibaum stehen.

Die Münchner Brauerein waren die Tage unter Zugzwang – schließlich soll der 34 Meter hohe Baum pünktlich am 1. Mai in illusterer Runde am Viktualienmarkt aufgestellt werden. Das klappt jetzt!

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