Am Stachus und am Richard-Strauss-Brunnen

Mann (32) will mit Rad in Fußgänger fahren - und geht auf Polizisten los 

Ein 32-Jähriger hat am Samstag versucht, am Stachus mit seinem Fahrrad in eine Fußgängergruppe zu rasen. Danach ging er auf Beamte los.

München - Am Samstag gegen 16.50 Uhr verständigte der Leiter einer Versammlung am Richard-Strauss-Brunnen Polizeibeamte vor Ort. Ein 32-jähriger Litauer, der stark angetrunken sei, störe seit einem geraumen Zeitraum die Veranstaltung. 

Bei einer Personenkontrolle händigte der Litauer laut Polizeiangaben „nach anfänglichen Diskussionen widerwillig seinen Reisepass aus“. Als der Mann jedoch nach erteiltem Platzverweis aus der Fußgängerzone geleitet wurde, rannte dieser plötzlich mit seinem Fahrrad auf eine Gruppe Passanten zu und stoppte erst kurz davor. Daraufhin wurde der Mann durch die beiden Polizeibeamten an den Armen festgehalten und aus der Fußgängerzone hinausgeführt. 

Auf Höhe eines Cafés riss sich der Mann los und klammerte sich an einen Blumentrog aus Beton. Anschließend kam es für mehrere Minuten zu massiven Widerstandshandlungen, wobei er versuchte, die Kollegen körperlich anzugreifen. Unterstützt durch weitere Kollegen gelang es schließlich, den Litauer unter Kontrolle zu bringen. 

Es stellte sich heraus, dass der Mann bereits zuvor am Stachus versuchte, mit seinem Fahrrad in eine Gruppe Menschen zu fahren, die dort ebenfalls eine Veranstaltung abhielten. Hierbei verursachte der Mann einen Sachschaden an einer Statue. Alle bei dem Einsatz befindlichen Streifenbesatzungen wurden durch die Widerstandshandlungen nicht verletzt. Den 32-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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Rubriklistenbild: © Schlaf (Symbolbild)

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