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Nichts geht mehr: Der Altstadtringtunnel wird in den kommenden Jahren saniert.

Droht jetzt ein Verkehrschaos?

Für drei Jahre: Altstadtringtunnel ab Samstag für Lkw und Busse gesperrt

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Für Busse und Lkw ist der Altstadtringtunnel in den kommenden Jahren tabu. Bis 2021 soll die Unterführung saniert werden. Autofahrer müssen sich auf eventuelle Vollsperrungen einstellen.

München - Der Altstadtringtunnel ist ab kommendem Samstag für Lkw und Busse über 3,5 Tonnen tabu. Das Durchfahrverbot hängt mit der anstehenden Sanierung der Unterführung zusammen. Weil im Vorgriff der geplanten Maßnahmen die vorhandenen Brandschutzplatten entfernt wurden, entsteht laut Stadtverwaltung künftig im Brandfall ein größeres Risiko für die Tragkonstruktion der Unterführung.

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) hat deshalb eine dauerhafte Sperrung für Lastwagen und Busse angeordnet. Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen dürfen wegen der geringeren Brandlast den Tunnel auch künftig benutzen. Laut KVR beträgt der Anteil von Lkw und Bussen am Gesamtverkehr nur drei Prozent. Diese Fahrzeuge könnten daher über die Oberfläche umgeleitet werden. Auf das Durchfahrtsverbot und die Umleitung werde ab Samstag auf den umliegenden Zufahrtsstraßen hingewiesen. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende 2021 bestehen bleiben. Dann sollen die Arbeiten am Tunnel abgeschlossen sein. Oberirdisch wird bis Mitte 2023 gebaut.

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Arbeiten beginnen im Juli

Mit der Sanierung und Verschönerung des Altstadtringtunnels soll im Juli begonnen werden. Die zwischen 1967 und 1972 gebaute Röhre entspricht nicht mehr den Sicherheitsstandards. Es fehlen Notrufstationen, eine lückenlose Videoüberwachung oder Fluchtwege. 60.000 Autos rollen täglich an der Prinzregentenstraße und am Oskar-von-Miller-Ring in die Tiefe. Während der Bauphase rechnet das KVR zu Spitzenverkehrszeiten auch im Tunnel mit Stau. Autofahrer werden wohl oft Geduld haben müssen. Auch Vollsperrungen - vor allem während der Ferienzeit - sind immer wieder vorgesehen.

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Nach Ende der Baumaßnahme sollen künftig auch von der Ludwigstraße kommende Autos an der Kreuzung zur Gabelsbergerstraße in den Altstadtring einfädeln können. Das KVR rechnet damit, dass sich dadurch der Verkehr auf der Brienner Straße um bis zu 50 Prozent reduzieren wird. An der Nobelmeile plant die Stadt mittelfristig Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Die Kosten für die Tunnelsanierung betragen rund 85 Millionen Euro.

Klaus Vick

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