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Peterskirche München: Diebe brachen Opferstöcke auf.

Täter schlugen in der Nacht zu

Opferstock aufgebrochen: Diebe hinterlassen Spur der Verwüstung im Alten Peter - Mesner äußert Vermutung

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Diebe haben am Alten Peter in der Altstadt zugeschlagen. Die Polizei bittet bei der Suche nach den Tätern um Mithilfe.

  • Am Alten Peter in München haben Diebe zugeschlagen.
  • Sie brachen Opferstöcke auf und klauten die Spendengelder.
  • Die Polizei bittet bei der Fahndung um Mithilfe.

München - Eine Spur der Verwüstung haben Opferstock-Diebe in der Nacht auf Donnerstag im Alten Peter (Altstadt) hinterlassen. Neun Behälter für Spenden brachen die Täter auf und entwendeten das Geld. Nun sucht die Polizei nach Zeugen (Telefon: 089/29 100).

„Wir gehen davon aus, dass sich der oder die Täter in der Kirche einsperren ließen“, erzählt ein Mesner (53) der tz. Denn Einbruchs­spuren an den Türen habe es keine gegeben. Und die Mitarbeiter der Stadtpfarrkirche sind sich sicher, dass sie am Abend alle Türen zugesperrt haben. „Die Täter müssen eine schwere Brechstange gehabt haben“, vermutet ein Mitarbeiter. Denn die Spuren an den neun der insgesamt etwa 20 Opferstöcke sind gravierend. „Der Schaden ist wesentlich höher als die Beute“, sagt der Mitarbeiter. Gerade in der jetzigen Zeit, in der keine Gottesdienste stattfinden und weniger Menschen unterwegs sind, ist nicht viel in den Opferstöcken. Ganz generell würden diese zudem regelmäßig geleert – viel Geld hätten die Diebe also auch vor der Corona*-Krise nicht erbeutet.

Peterskirche München: Diebe brachen Opferstöcke auf.

Alter Peter: Täter demolieren Opferstöcke

Die Täter im Alten Peter demolierten nicht nur die Opferstöcke, sondern brachen auch die Sakristei auf und durchsuchten Schubladen. Entwendet wurde dort nichts. Und auch ein Opferstock, der zunächst nicht mehr an seinem Platz war, tauchte mittlerweile wieder auf.„Ich bin seit 36 Jahren hier, so etwas gab es noch nie“, so ein Mitarbeiter.

Übrigens: Erst vor vier Wochen brachen Opferstock-Diebe in die Heiliggeistkirche ein. Sie wurden gefasst.

2000 Euro für 70 Quadratmeter: Schwabinger Kirche schockt mit Mietpreis - das steckt hinter dem Konzept.

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