Stachus-Tor
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Am Stachus gibt es ein riesiges Tor - es führt nicht etwa in die Unterwelt, sondern dient als Fluchtweg.
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Am Stachus gibt es ein riesiges Tor - es führt nicht etwa in die Unterwelt, sondern dient als Fluchtweg.
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Am Stachus gibt es ein riesiges Tor - es führt nicht etwa in die Unterwelt, sondern dient als Fluchtweg.

Wir haben nachgeforscht, als es 2015 zu sehen war

Es öffnet sich nur ganz selten! Mysteriöses Riesen-Tor am Stachus: Wo führt es hin?

  • Armin T. Linder
    VonArmin T. Linder
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Es geht nur sehr selten auf - und kaum jemand weiß, wo es hinführt. Wir sind dem mysteriösen XXL-Tor am Stachus auf den Grund gegangen.

München - Führt es in eine andere Galaxie? Lagert darunter das Bernsteinzimmer? Oder ist es ganz profan ein Zugang zur U-Bahn? An einem Donnerstag im Jahr 2015 war einer der seltenen Momente, in denen sich ein mysteriöses Riesen-Tor direkt am Stachus mitten in München öffnete. Und die Passanten durch seine schiere Größe und seinen Mechanismus staunen ließ. Unser Leser Djordje Matkovic zeigte sich auch verblüfft, zückte dann aber die Kamera und hat den Augenblick festgehalten.

München: Mysteriöses Tor am Stachus öffnet sich ganz selten

Aber wo führt die Öffnung denn hin? Den spektakuläreren Theorien musste ein Stadtwerke-Sprecher damals leider eine Absage erteilen. „Es handelt sich hier um einen Fluchtweg bzw. Notausstieg“, erklärte er. Allerdings nicht für die U-Bahn, wie unser Leser vermutet hatte. „Sondern für einige der Geschäfte in der Einkaufspassage im 1. UG“, erläuterten die Stadtwerke. „Die Notwendigkeit dafür ergibt sich aus den Vorschriften zum Brandschutz.“

Wenn also im Stachus-Untergeschoss ein Feuer ausbricht und die regulären Ausgänge blockiert sind, bietet auch das XXL-Tor einen Fluchtweg. „Konkret geht es bei diesem Notausstieg um die Geschäfte im Inneren des Rondells. Diese benötigen aufgrund ihrer Größe neben dem ‚normalen‘ Ein-/Ausgang einen zusätzlichen Fluchtweg ‚nach hinten‘“, so der Stadtwerke-Sprecher. „Dort gelangen Kunden etwa im Brandfall in einen Flur, der sie zu dem abgebildeten Notausstieg führt.“

Wie die Stadtwerke jetzt, im August 2021, erklärten, gibt es das Tor immer noch - es hat sich also nichts geändert. Offen gesehen dürften es - abseits der Fotostrecke oben - aber nur die allerwenigsten Münchner.

München: Notausstieg am Stachus wird regelmäßig überprüft

Auch die Frage, warum sich das Tor an jenem Tag 2015 geöffnet hat, konnte der Sprecher damals aufklären. „Der Notausstieg wird von uns regelmäßig überprüft, um seine Funktion für einen etwaigen Notfall sicherzustellen.“ Es ist bei weitem nicht das einzige Tor zur Oberfläche, das bisher von den meisten Bürgern unbemerkt blieb. „Im unterirdischen Stachus-Bauwerk gibt es eine Vielzahl von Fluchtwegen und anderen Notfalleinrichtungen zur Gewährleistung der Sicherheit“, so der Sprecher.

Das Bernsteinzimmer bleibt also - leider - weiterhin verschollen ... (lin) Eine Bahn-Anzeige auf dem Weg nach München sorgte bei Jodel kürzlich für Lacher.

Video: Faszinierend: Unterwegs im Abwassersystem von München

Video: Glomex

Rubriklistenbild: © Djordje Matkovic

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