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Die "Identitäre Bayern" posteten bereits ein Foto der Aktion auf ihrem Twitter-Account.

An Baugerüst angebracht

Riesiges Plakat der "Identitären Bewegung" an der Frauenkirche

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München - Offenbar haben Anhänger der rechtsgerichteten "Identitären Bewegung" haben am Samstag ein Banner am Turm der Frauenkirche gehisst.

Münchens bekannteste Kirche und Wahrzeichen der Stadt ist momentan von einem Baugerüst umgeben. Das hat wohl die „Identitäre Bewegung“ in der Nacht zu Samstag für eine Plakat-Aktion ausgenutzt.

Wie die Polizei mitteilt, ging am Samstagmorgen gegen 8 Uhr über den Notruf die Meldung ein, dass sich auf der eingerüsteten Seite der Frauenkirche ein großes gelbes Plakat befindet. Die Beamten entdeckten am Gerüst vor Ort ein etwa 12 mal 12 Meter großes Transparent, das in circa 56 Metern Höhe hing. Die Polizisten entfernten das Banner umgehend.

Die Polizei nennt die „Identitäre Bewegung“ nicht explizit, schreibt aber im Polizeibericht: „Da der Inhalt einer rechtsgerichteten Gruppierung zugeschrieben wird, wurde das Kriminalfachdezernat für Staatsschutzdelikte verständigt.“ Das zuständige Kommissariat ermittelt und prüft, ob es sich um eine Straftat handelt. 

Wie lange das Plakat an der Frauenkirche hing, ist nicht bekannt. Wer sachdienliche Hinweise zu dieser Plakat-Aktion geben kann, wird gebeten, beim Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, (Tel. 089/2910-0), oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Die Polizei will vor allem wissen: Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen in der Nähe der Frauenkirche oder in deren Umgebung aufgefallen?

Die "Identitäre Bayern" posteten bereits ein Foto der Aktion auf ihrem Twitter-Account.

Die „Identitäre Bewegung Deutschland“ (IBD) wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Hintergründe hierfür sind unter anderem ihre islam- und fremdenfeindliche Agitation, das Aufgreifen rechtsextremistischer Themenfelder und Forderungen sowie die Einbindung in die rechtsextremistische Szene.

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