Ungewohnter Anblick: Trotz der vielen Passanten im Stachus-Zwischengeschoss haben derzeit einige Geschäfte geschlossen
+
Ungewohnter Anblick: Trotz der vielen Passanten im Stachus-Zwischengeschoss haben derzeit einige Geschäfte geschlossen.

Weitere Läden schließen

Stachus-Passagen: Diese Läden müssen als nächstes dichtmachen

  • VonMartina Williams
    schließen

Der Neubau des Königshofs fordert eine Etage tiefer weitere Opfer: Sechs Läden im Untergeschoss des Stachus werden jahrelang ihre Pforten schließen.

Pralinen vom Schokoparadies Hussel oder eine frische Semmel vom BackWerk: Wer sich das im Stachus-Untergeschoss kaufen möchte, steht vor verschlossenen Türen. Wie berichtet, ist auch der Drogeriemarkt dm zu. Der Grund ist buchstäblich überirdisch: Weil das Hotel Königshof umgebaut wird, müssen sechs Geschäfte im Untergeschoss für die nächsten Jahre schließen. Die betroffenen Läden sind alle Mieter der Firma Geisel Privathotels, zu der auch der Königshof gehört. Laut einer Sprecherin handelt es sich neben der Confiserie Hussel, dem BackWerk und dem Drogeriemarkt dm um die Modeschmuckfiliale bijou brigitte, den Callshop und den italienischen Imbiss Pizza e Succo.

Königshof am Stachus: So sieht die weitere Planung aus

Die Schließung sei für die Läden sicher schmerzhaft, befürchtet Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern. „Doch der Umbau der Stachus-Passagen hatte sich ja auch gelohnt. Ich denke, dass dieser Bereich durch die Baumaßnahmen noch attraktiver wird.“ Fest steht bereits: Der dm wird sich zur Wiedereröffnung auf 300 Quadratmeter vergrößern.

Beim Königshof selbst laufe derzeit alles nach Plan, heißt es. Ab Ende Februar beginnt die Abtragung des Gebäudes. Im Sommer 2021 soll der zehnstöckige Neubau mit seinen über 100 Zimmern fertig sein. Dafür muss zunächst das Mobiliar raus: Von 10. bis 12. Januar veranstaltet das Traditionshotel von je 11 bis 20 Uhr einen Möbelbasar, bei dem Einrichtungsgegenstände und edle Tropfen aus dem Weinkeller verkauft werden.

Inhaber von Traditionsgeschäft klagt über Zustände im Stadtzentrum: „Schon lange ausgestorben“

Martina Williams

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare