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Am Frauenplatz tut sich einiges.

Der große Vorher-Nachher-Vergleich

So schön soll die neue Innenstadt werden

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    Sascha Karowski
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München - Frauenplatz, Löwengrube, Nord-Süd-Querung. In der Münchner Innenstadt soll sich einiges tun. Hier können Sie den großen Vorher-Nachher-Vergleich machen.

München putzt sich raus: Die Innenstadt soll schöner werden – der Bauausschuss wird sich in zwei Wochen mit Plänen befassen, die Löwengrube und den Frauenplatz neu herzurichten. Dazu hat Architekt Bernhard Winkler erste Pläne ausgearbeitet – der TU-Professor hat 1972 den Brunnen zwischen der Augustinerstraße und dem Hauptportal des Doms gestaltet. Ferner wird sich der Ausschuss mit der neuen Radl-Route durch die Innenstadt befassen. Die so genannte Nord-Süd-Querung führt ab dem Hofgarten unter anderem über die Alfons-Goppel- und die Sparkassenstraße bis zum Oberanger. Nun will die Stadt in einzelnen Bereichen die Fahrbahnen für Radler fit machen.

In diesem Artikel können Sie die Pläne für das Neue mit dem Jetzt-Zustand vergleichen. Schieben Sie einfach den Regler von "Vorher" nach "Nachher" und andersrum.

Frauenplatz

Frauenplatz, Löwengrube und Augustinerstraße – die Stiefkinder der Altstadt. Nach zahllosen Baumaßnahmen ist der Bodenbelag vor dem Dom ein Fleckerlteppich, der Brunnen vor der Kathedrale wirkt verloren, Augustinerstraße und Löwengrube wenig einladend. Auch wenn Frauenplatz und Augustinerstraße Fußgängerzone sind, parken hier Lieferfahrzeuge, Handwerker oder Polizeiautos bzw. Besucher des Präsidiums alles zu. Dieser unwirtliche Zustand soll sich ändern: Der Bauausschuss behandelt übernächste Woche ein umfangreiches Wellnesspaket für die Gegend rund um den Dom.

In die Planungen wurde der Architektur-Professor Bernhard Winkler einbezogen, der Vater der Münchner Fußgängerzone von 1972. Darum werden wohl wieder Zementplatten verlegt, unterbrochen von roten und grauen Flächen und Streifen. Auch die aus der Fußgängerzone vertrauten Stühle, Laternen und Pflanzkübel sollen in der Dom-Gegend aufgestellt werden.

Löwengrube

Schwerpunkt des Umbaus: die Augustinerstraße, in der drei neue abgetreppte Brunnenbecken das bestehende Wasserspiel am Dom unter den sechs alten Platanen ergänzen sollen. Die neuen Becken werden mit horizontalen Wasserstrahlen gespeist, die Beckenränder sind so hoch, dass man sich draufsetzen kann. An der Löwengrube stellen ein Wasservorhang und niedrige Stufen den Übergang zum Frauenplatz her.

Die Löwengrube selbst, bislang nur am Schäfflerhof Fußgängerzone, wird bis zur Hartmannstraße auf Höhe der Polizei für Autos tabu. Als Ersatz für wegfallende Stellplätze werden die Längsparkplätze gegenüber der Polizei in der Löwengrube in Schrägparkplätze umgewandelt. In der neuen Fußgängerzone werden fünf Bäume gepflanzt.

Augustinerstraße

Die Bauarbeiten solle im kommenden Jahr beginnen, bis dahin soll auch die Renovierung des Südturmes am Dom abgeschlossen sein. Anschließend soll bis 2025 das Schiff des Domes saniert werden. So ergibt sich folgender Zeitplan: 2017 und 2018 werden die Straßenbeläge in der Liebfrauenstraße und in der Augustinerstraße im Südteil erneuert. 2018 werden die Brunnenbecken in der Augustinerstraße und an der Löwengrube errichtet. 2018/2919 wird der Rest der Augustinerstraße und der Platz vor dem Dom umgestaltet.

Ab 2019 bis 2025 werden die Flächen am Dom gegen den Uhrzeigersinn abschnittsweise erneuert. Ab 2020 wird die Fußgängerzone in der Löwengrube eingerichtet.

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