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Für den Viktualienmarkt sollen bald schärfere Regeln gelten

Schärfere Regeln sollen beschlossen werden 

Viktualienmarkt: So will die Stadt Biertrinker von den Brunnen vertreiben

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Für den Viktualienmarkt sollen schärfere Regeln gelten: Es geht um Platzverweise und das Verbot, Bier in Brunnen zu kühlen.

Dazu muss die Satzung geändert werden, schreibt das Kommunalreferat. Auch ein Vorschlag: die Brunnen zu verändern, damit Flaschen nicht auf den Rändern abgestellt werden.

Regelmäßig kommt es zu Konfliktsituationen

Seit einer geraumen Weile ist der Markt Treffpunkt für eine Gruppe Biertrinker, die immer mehr den Unmut der Händler und der Verwaltung auf sich ziehen. Von bis zu 25 Personen rund um den Liesl-Karlstadt-Brunnen ist die Rede, deren „exzessiver Alkoholkonsum regelmäßig zu Konfliktsituationen mit Passanten, Anwohnern und Geschäftsanliegern“ führt. Der Marktaufsicht, die für Ordnung sorgen soll, sind aber meist die Hände gebunden. Bis jetzt!

Nun soll die Satzung geändert werden, wonach der Marktaufsicht das Recht eingeräumt werden soll, Platzverweise auszusprechen, wenn drei Kriterien erfüllt sind. Die schärferen Regeln für den Viktualienmarkt sollen greifen bei Personen, die erkennbar unter dem Einfluss von Alkohol und/oder anderen Substanzen stehen, auf dem Markt verweilen und andere gefährden, schädigen, behindern oder belästigen.

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Darüber hinaus soll es untersagt sein, Getränke in den Brunnen zu kühlen. Laut Verwaltung war es dadurch in der Vergangenheit immer mal wieder zu Verunreinigungen gekommen, etwa durch abgelöste Etiketten, die sodann zur Verstopfung der Rohre führten. Der Liesl-Karlstadt-Brunnen, habe für längere Zeit stillgelegt und instand gesetzt werden müssen. Die Verwaltung schreibt weiter, dass ab diesem Jahr alle Brunnen auf dem Viktualienmarkt als Trinkbrunnen ausgewiesen und betrieben werden sollen. „Eingebrachte Gegenstände wären dann weder aus hygienischen noch geschmacklichen Gründen zuträglich.“

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Weitere Maßnahmen, die den Aufenthalt zum Alkoholgenuss am Brunnen unattraktiver gestalten, sollen in Erwägung gezogen werden. So könnte das Baureferat „durch Umgestaltung des Brunnenrandes ein Abstellen von Flaschen“ erschweren. Schluck! Ob es so kommt, ist offen. Der Stadtrat entscheidet am Donnerstag.

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