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Mit Transparenten und Regenbogenfahnen zogen die Teilnehmer durch die Stadt. 

Ca. 1000 Teilnehmer

Ostermarsch in München: Marschieren für den Frieden

1000 Teilnehmer demonstrieren am Karsamstag für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt. 

München - Dem Aufruf zu einer gerechteren Welt sind heuer nicht allzu viele gefolgt: Etwa 1000 Menschen nahmen am Karsamstag in München am traditionellen Ostermarsch teil. Das Münchner Friedensbündnis hatte die Kundgebung wieder organisiert. Der Protest richtete sich vor allem gegen steigende Rüstungsausgaben des westlichen Militärs.

Der Ostermarsch findet jedes Jahr statt. In den 80er-Jahren kamen in der ganzen Republik noch Hunderttausende Anhänger zusammen – trotz Syrienkrieg und Terror in Europa können die Organisatoren heutzutage nur noch bedingt für die Straße mobilisieren. Dennoch: Die Hartgesottenen zeigten sich mit Transparenten und Regenbogenflaggen, begleitet von Trommlern. „Make Love great again“ und „Fair handeln statt Waffen dealen“ war auf Plakaten in Herzform zu lesen. Vom Stachus aus zogen die Teilnehmer zum Max-Joseph-Platz vor der Oper.

Dort sorgt derzeit immer sonntags eine andere Kundgebung, für Aufsehen: der „Pulse of Europe“. Auch hier haben sich die Initiatoren die Friedenssicherung auf die Fahnen geschrieben. Die proeuropäische Bewegung will den neuen rechtspopulistischen Strömungen entgegentreten.

mm

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