Michael Käfer (r.) mit Franz Rauch und dessen Ehefrau Nora Goller. 

Weichen für die Zukunft des Szeneladens gestellt

Promidisco P1: Heißes Gerücht ist nun bestätigt

Das heißeste Gerücht in der Münchner Partyszene hat sich nun bestätigt: Michael Käfer und die Promidisco P1 gehen in Zukunft getrennte Wege. 

München - Es war das heißeste Gerücht in der Münchner Szene – jetzt ist es amtlich: Michael Käfer ist aus seinem geliebten P1 ausgestiegen, hat seine Anteile an seinen Partner und Freund Franz Rauch und dessen Familie verkauft.

Wie die tz bereits im Januar berichtete und nun aus sicherer Quelle erfuhr, hat sich Käfer, der das P1 1984 von Hansi Grandl übernahm, bereits vergangene Woche von der Promi-Disco getrennt. „Es stimmt, wir haben die Anteile von Michael Käfer übernommen“ bestätigt Franz Rauch. 

Wir, das sind neben ihm Ehefrau Nora und Sohn Sebastian Goller, der bereits vor drei Jahren die Geschäftsführung des „Einser“ von seinem Vater übernommen hatte. „Ich liebe das P1 und bin mega glücklich, dass mein Sohn Sebastian unsere Jugend, die wir im P1 verbrachten, in die Zukunft tragen wird“ sagt Rauch, wie Käfer selbst Wiesn-Wirt. 

Zusammen mit Florian Oberndorfer betreibt er dort die Knödelei, dazu auch das Wirtshaus in der Au. Mit ihm hatte er bisher 46 Prozent am P1, nun kommen Käfers 54 Prozent dazu.Was er dafür an Käfer überwiesenhat, will er aber nicht verraten. Nur so viel: „Alle bisher genannten Zahlen sind weit weg von jeder Realität. Michael Käfer war sehr darangelegen,dass das P1 weitergeführt wird, und das hat er im Preis auch deutlich gemacht.“ 

Es sei mehr eine Generationenübergabe gewesen, sagt der Gastronom noch, schließlich ist der Feinkost-Multi Pate von Sebastian. „Wir sind Michael Käfer sehr sehr dankbar, dass er uns diese Möglichkeit eröffnet hat, ich liebe das Haus der Kunst, es ist eines der geilsten Gebäude der Stadt.“ 

Die Entscheidung fürs P1 sei für ihn nicht nur eine Frage des Herzens: „Wie bei guten Hotels gilt auch bei Clubs: Lage, Lage, Lage. Wir sind mitten in der Stadt und doch mit dem Englischen Garten mitten imGrünen, haben die schönste und größte Terrasse,dazu mit dem Eisbach Sportler vor der Türe, einen großen Parkplatz und eben das Hausder Kunst im Rücken.“ Oder schlicht: „Der tollste Multikulti-Platz zwischen Eisbach und Amerikanischem Konsulat.“ 

Thomas Osswald 

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