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Pegida will am Montag vor den Flüchtlingen am Sendlinger-Tor-Platz demonstrieren.

Auf Facebook angekündigt 

Pegida will vor Flüchtlingen am Sendlinger-Tor-Platz demonstrieren

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München - Pegida will am Montag vor den Flüchtlingen am Sendlinger-Tor-Platz demonstrieren. Das hat das rechtspopulistische Aktionsbündnis am Donnerstag via Facebook angekündigt.  

Die Münchner Polizei wird am Samstag an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. An diesem Tag finden gleichzeitig mehrere Veranstaltungen statt, bei denen große Polizeipräsenz erforderlich ist. Allein diese Veranstaltungen zu begleiten, erfordert einen Kraftakt der Polizei. Am Donnerstag sind nun drei weitere Kundgebungen von hoher Brisanz dazugekommen. Die rechtspopulistischen und rechtsradikalen Gruppierungen Dritter Weg, Die Rechte und NPD wollen mittags am Sendlinger-Tor-Platz Demonstrationen abhalten – in unmittelbarer Nähe zu den Flüchtlingen, die dort seit Tagen für mehr Rechte protestieren. Die Gruppierungen haben ihre Kundgebungen beim Kreisverwaltungsreferat angemeldet. Die Ordnungsbehörde bat am Donnerstag die Polizei um eine Einschätzung. Diese soll am Freitag vorliegen. Ein Verbot, etwa aus Rücksicht auf die Belastung der Polizei, ist quasi ausgeschlossen.

Pegida wirbt seit Donnerstag ebenfalls für eine Demonstration „gegenüber“ dem Flüchtlings-Camp am Montag ab 19 Uhr. Das Kreisverwaltungsreferat bestätigt, dass dort eine Kundgebung angemeldet ist, betont allerdings, diese finde am Sendlinger Tor selbst statt, also „weit weg von den Flüchtlingen“. Pegida habe eine Route von dort über die Blumen-, Fraunhofer- und Klenzestraße und zurück angemeldet. Am Sendlinger Tor soll dann auch eine Abschlusskundgebung stattfinden.

Eskaliert die Lage am Protest-Camp am Montag? Oder schiebt das KVR dem Protest vorher noch einen Riegel vor?

Flüchtlinge campieren in München: Bilder

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