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Antrag abgelehnt

Residenzstraße ohne Radfahrfurt

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München - Entlang der Residenzstraße soll es keinen rot markierten Fahrradstreifen mehr geben. Die CSU-Stadträte Hans Theiss und Thomas Schmid hatten sich dafür ausgesprochen. Das Planungsreferat sieht aus Gründen der Verkehrssicherheit keine Notwendigkeit, auf den Antrag einzugehen.

Man habe nach Entfernung der roten Fahrradfurt im Bereich der Residenzpost in einer Erhebung festgestellt, dass das Miteinander von Fußgängern und Radfahrern bis auf wenige Ausnahmen besser funktioniere. Insbesondere Touristen hätten Probleme, die Bedeutung der Rotmarkierung zu erfassen oder sie überhaupt zu bemerken. Eine rote Fahrradfurt suggeriere die Bevorrechtigung des Radverkehrs, was die Gefahr „rücksichtslosen Revierdenkens“ erhöhe. Viele immer wieder anstehende Baumaßnahmen würden die Situation zusätzlich verkomplizieren, so das Planungsreferat.

Die Behörde geht überdies davon aus, dass sich der Großteil des Radverkehrs auf die neue Hauptroute in die Alfons-Goppel-Straße verlagern wird. Der verbleibende Radverkehr auf der Residenzstraße zwischen Odeonsplatz und Dienerstraße lasse sich verträglich mit dem Fußgängerverkehr abwickeln. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde laut Planungsreferat die Freischankfläche des „Franziskaners“ geringfügig reduziert.

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