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Ruffini-Haus: Böse Überraschung bei Voruntersuchung

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Von: Sascha Karowski

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Das Ruffinihaus soll ab Februar saniert werden. Jetzt hat das Baureferat Asbest in den Wänden gefunden. © Klaus Haag

Asbest-Alarm im Ruffinihaus! Das Baureferat hat bei einer weiteren Voruntersuchung in den Büroetagen des Münchner Gebäudes teilweise schadstoffbelastete Baustoffe in den Wänden entdeckt.

München - Deren Ausbau und Entsorgung erfordern zeitlichen Mehraufwand, seien aber laut Verwaltung unabdingbar für die Sanierung des Blocks. Die Kosten steigen dadurch jedoch um 1,2 auf rund 35 Millionen Euro. 

Zudem verlängert sich die Bauzeit für die Ladenzeile von 15 auf 18 Monate auf August 2019, die der Büroetagen von 26 auf 30 Monate (Fertigstellung August 2020). Wie berichtet will die Stadt im Februar mit der Sanierung der drei Häuser am Rindermarkt 10 beginnen. Die Ladenbetreiber werden ausquartiert, sieben Geschäfte ziehen auf Vermittlung der Verwaltung auf Interimsflächen des Stadtmuseums. Der Sprecher des Kommunalreferates, Bernd Plank, sagte der tz: „Die Bauzeitverzögerung ist für die Geschäfte grundsätzlich nicht problematisch, weil sie einfach drei Monate länger an dem Interimsstandort verweilen können.“ 

Neun weitere Läden suchen eigenständig nach Ausweichquartieren, die müssen die längere Bauzeit nun entsprechend berücksichtigen. Fünf Ladenflächen werden nach der Sanierung neu ausgeschrieben. Die Kostenmehrung ist für den Stadtrat kein Problem. CSU-Vize Kristina Frank und Kommunal-Sprecherin Ulrike Boesser sind sich einig, dass es das Ziel ist, die prägenden kleinen Läden im Erdgeschoss langfristig zu erhalten. Frank: „Es ist zwar bedauerlich, dass sich die Übergabe um drei Monate verlängert, aber zumindest wird die Kostenobergrenze nicht gerissen.“ 

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