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Schmierereien wie diese hinterließen die Schweizer in der ganzen Innenstadt.

Täter kommen aus der Schweiz

Schmierereien in der Innenstadt: Jetzt wird's teuer

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München - Solche Leute hat man nicht gerne zu Gast: Zwei Schweizer Touristen haben bei ihrem Besuch in München viele Schmierereien hinterlassen. Jetzt wird es teuer.

Wo bitte soll da eigentlich der Sinn sein? Zwei Schweizer Touristen (beide 20 Jahre alt) haben in München einen miserablen Eindruck hinterlassen – in Form von 35 hässlichen Schmierereien an Wänden, Plakatflächen, Mauern und U-Bahnabgängen rings um den Marienplatz. Die Polizei garantiert den beiden jetzt schon: Das wird richtig teuer! Denn die Beamten lassen prüfen, ob die beiden talentfreien Graffiti-Schmierer sich auf ähnliche Weise auch schon in anderen europäischen Metropolen verewigt haben. In jedem Fall müssen sie nun für die Reinigungskosten in der Altstadt aufkommen.

Ein Polizist, der am Dienstag kurz nach Mitternacht privat in der Innenstadt unterwegs war, beobachtete die beiden Männer zufällig. Er sah, wie die Schweizer mit verschiedenfarbigen, breiten und wasserfesten Edding-Stiften die immer gleichen Schriftzüge THMC und Uber an Wände, U-Bahnabgänge und Plakatkästen schrieben. Nicht schön, aber immerhin unverwechselbar, was die Zuordnung erleichtert.

Der Polizist verständigte seine Kollegen, die die Männer kurz darauf festnahmen. Es handelt sich um einen Studenten aus Neuchâtel und einen Uhrmacher-Azubi aus Saint Blaise im Kanton Neuenburg, die sich selbst als Graffitikünstler bezeichnen. Ihre Stifte wurden beschlagnahmt, ebenso diverse Graffiti-Spraydosen in ihrem Hotelzimmer am Bahnhof. Weil sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, landeten sie noch in der gleichen Stunde in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums. Bei den Vernehmungen legten beide sofort Geständnisse ab. Danach wurden sie wieder freigelassen. Der Schaden wird auf mindestens 5000 Euro geschätzt.

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