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Zutrittsbeschränkungen

Sicherheit im Rathaus: Entscheidung vertagt

München - Die Stadt hat eine Entscheidung über das neue Sicherheitskonzept für das Rathaus vertagt. Darauf verständigte sich der Ältestenrat am Freitag hinter verschlossenen Türen.

Zunächst sollen die Fraktionen diskutieren, welche Maßnahmen angemessen sind. „Es herrscht auch innerhalb der Fraktionen noch Uneinigkeit, die sollen jetzt ausgeräumt werden“, sagte ein Teilnehmer der Sitzung.

Das Kommunalreferat hatte dem Stadtrat drei Vorschläge unterbreitet, wie das bislang öffentlich zugängliche Rathaus sicherer gemacht werden könnte. In Stufe 1 würden lediglich die Türen ab 17 Uhr abgesperrt. Stufe zwei sieht vor, das Rathaus für Touristen zu schließen, der Zutritt soll nur noch mit Dienstausweis möglich sein. In der höchsten Sicherheitsstufe gäbe es an den Eingängen Schleusen mit Detektoren ähnlich wie an Flughäfen sowie Notfall-Druckschalter für alle Mitarbeiter.

Die Grünen hatten die Pläne kritisiert. Das Rathaus dürfe nicht in eine „Festung“ verwandelt werden. Aus Sicht von Fraktionschefin Gülseren Demirel sind die Vorschläge des Kommunalreferats „völlig überzogen“.  

ul

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