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Noch viele, viele Bilder und Informationen mehr gibt es in dem Buch »Unser München • Das Stadt-Teil-Buch« von Martin Arz & Marc Schäfer. Hirschkäfer Verlag München, 2011, Klappbroschur, 280 Seiten, 26,00 € ISBN 978-3-940839-17-6. Unter dieser Adresse kann man das Buch bestellen: http://www.hirschkaefer-verlag.de/unser_muenchen.html
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Altstadt: "Der Begriff Altstadt ist für das historische Zentrum erst nach dem 2. Weltkrieg aufgekommen. Er wurde aus der Not geboren, um den mittelalterlichen Stadtkern von den neu entstandenen Stadtteilen abzugrenzen", leitet Arz das Kapitel über das Gebiet rund um den Marienplatz ein. Jedes der vier Altstadtviertel - Angererviertel, Graggenau, Hackenviertel und Kreuzviertel - wird ausführlich beleuchtet.
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Lehel: Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Blick von der Seine über Paris, ist in Wahrheit das Lehel mit der Kirche St. Lukas. "Wie die umliegenden Dörfer wurde auch das Lehel immer wieder von marodierenden Truppen während diverser Kriege geplündert (...) Wer sich hier niederließ, gehörte zur Unterschicht (...)." Heute sieht das freilich ganz anders aus.
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Schwabing/West-Schwabing: ""Schwabing nennt sich - besonders in Immobillienanzeigen fast alles nördlich des Siegestors. Aber Schwabing-West ist ist tatsächlich Schwabing (...) Die ersten Häuser in Schwabing-West entanden Mitte des 19. Jahrhunderts entlang des aufgelassenen Türkengrabens an der Kurfürsten- und Belgradstraße. Seinen Bauboom erlebte der Stadtteil dann zwischen der Eingemeindung Schwabings 1890 und dem 1. Weltkrieg." Im Bild übrigens die Ecke Belgrad- Hohenzollernstraße.
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Neuhausen/Nymphenburg: "Während ringsum Moosach, Pasing, Menzing und Feldmoching schon längst besiedelt waren und teilweise auf eine Jahrtausende lange Geschichte zurückblicken konnten, ließen sich erst vergleichsweise spät die ersten Siedler auf dem Gebiet von Neuhausen, Nymphenburg und Gern nieder. Der Legende nach soll im 8. Jahrhundert ein vermutlich englischer Wanderprediger namens Winthir mit seinem Maultier auf einer Pilgerfahrt ins Heilige Land in Neuhausen gestrandet sein." Im Bild die moderne Herz-Jesu-Kirche in der Lachnerstraße.
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Bogenhausen: "Nach zähen Verhandlungen - München hatte zunächst kein Interesse an dem fernen Dorf - kam Bogenhausen mit seinen 1.570 Einwohnern im Jahr 1892 zu München. Dabei spielte das Dorf einen seiner Haupttrümpfe aus: die landschaftlich reizvolle Gegend am Isarhochufer, die sich hervorragend zur Erschließung eines Villenviertels eignete." So sollte es dann kurze Zeit später ja auch kommen ... Im Bild das Prinzregententheater.
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Haidhausen: "Nach mehreren verheerenden Bränden beschlossen die Münchner, ihre Häuser und die Stadtbefestigung aus Stein zu errichten. Da es keinen geeigneten Naturstein in der Gegend gab, musste man künstliche Steine fertigen - Ziegelsteine aus Lehm. Und Lehmvorkommen gab es in Haidhausen zur Genüge. Italienische Wanderarbeiter brachten die damals noch neue Technik des Ziegelbrennens nach Bayern. Ab 1443 kaufte die Stadt München den Haidhausern Stück für Stück ihre Lehmgründe und Ziegelstadel ab." Im Bild der Wiener Platz mit Blick auf die katholische Kirche St. Johann Baptist.
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Untergiesing: Alleine in diesem Kapitel geht Autor Martin Arz haargenau auf die verschiedenen Bezirke in Untergiesing ein, die da heißen: Birkenau, Birkenleiten, Lohe, Papiermühle, Pilgersheim, Soyerhof und Winkelsberg. Historisch gesehen sind allerdings diese Bezirke Teile Obergiesings. Im Bild zu sehen: Der Auermühlbach in der Mondstraße.

"Unser München": Münchner Stadtteile im Porträt

Rubriklistenbild: © Marc Schäfer

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