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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.
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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.
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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.
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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.
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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.
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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.
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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.
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Stück für Stück wird das Gerüst am Südturm der Frauenkirche abgebaut. Zumindest die oberen 40 Meter.

Gerüst-Abbau hat begonnen

Die Frauenkirche wird ausgepackt

München - Es geht los: Am Südturm der Frauenkirche hat der Abbau des Baugerüstes begonnen. Bis das Münchner Wahrzeichen ganz ohne Gerüst und Plane zu sehen ist, dauert es allerdings noch.

Seit vier Jahren schon haben die Münchner ihre Frauenkirche nicht mehr unverhüllt gesehen. Ein Baugerüst samt Planen versperrt den Blick auf das Münchner Wahrzeichen mit seinen berühmten "Welschen Hauben" auf den fast hundert Meter hohen Türmen.

Die Fassade des über 500 Jahre alten Backsteinbaus wird seit 2010 aufwändig saniert. Erst war der Nordturm eingerüstet, seit zwei Jahren wird am Südturm gewerkelt.

Aber, mit dem Blick auf Gerüstplanen ist jetzt bald Schluss - teilweise zumindest: Wie das Staatliche Bauamt bestätigt, hat in dieser Woche der Abbau begonnen - Schicht um Schicht wird der Südturm wieder freigelegt. Dann werden zumindest die oberen Teile der Türme zum ersten Mal seit Beginn der Arbeiten wieder zu sehen sein.

Wie schnell der Abbau vorangeht, bestimmt das Wetter. "Eine Gerüstlage ist zwei Meter hoch", erklärt Anna-Maria Stubenrauch vom Staatlichen Bauamt. "Sechs bis acht Meter sind also schon freigelegt". Wer ganz genau hinsieht, erkennt, dass die Steine, die jetzt ans Licht kommen, heller sind als zuvor. Bei der Sanierung werden Steine ausgetauscht, Fugen erneuert und gereinigt und Schäden von früheren Ausbesserungsarbeiten beseitigt.

Komplett enthüllt wird der Turm aber noch nicht. Stubenrauch erklärt, das Gerüst werde jetzt nur bis zum sogenannten Oktogon auf 60 Metern Höhe abgebaut. Um den unteren Teil des Turmes und den mittleren Bereich des Kirchenschiffs zwischen den beiden Türmen mit dem Hauptportal zu sanieren, muss das Gerüst umgebaut werden. Erst dann können die Arbeiten dort weitergehen.

Bis Herbst nächsten Jahres will man fertig sein, ob das klappt ist ebenfalls vom Wetter abhängig. "Sobald starker Wind geht, bei Schnee oder Eis kann nicht oder nur eingeschränkt gearbeitet werden", sagt Stubenrauch. "Fugen oder Naturstein herausnehmen, das geht auch bei Kälte, aber etwa um Mörtel zu verarbeiten, braucht man Temperaturen von sechs bis acht Grad - und zwar über einen längeren Zeitraum."

Myriam Siegert

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