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Die Standl am Viktualienmarkt sollen nicht abgerissen werden.

Münchner Flair ist gesichert

Umbau am Viktualienmarkt: Der Plan der Architekten

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Die Stände am Viktualienmarkt sollen nicht abgerissen werden, sondern weiter bestehen und saniert werden. Das ist die erste Erkenntnis einer Machbarkeitsstudie, die das Architekturbüro Bogevisch derzeit im Auftrag der Markthallen München durchführt.

München - Die Studie ist noch nicht abgeschlossen, doch Architekt Rainer Hofmann und Boris Schwartz, Vize-Werkleiter der Markthallen, haben nun die bisherigen Ergebnisse dem örtlich zuständigen Bezirksausschuss Altstadt-Lehel vorgestellt. Demnach ist der Sanierungsbedarf der mehr als 100 Stände auf dem Markt immens. Besonders in den Kellern seien „die Defizite eklatant“.

Das Architekturbüro Bogevisch hat fast alle Stände besichtigt und wird jetzt Interviews mit den Händlern über deren Bedürfnisse führen. Danach soll ein sogenanntes Bürgergutachten durchgeführt werden – 100 zufällig ausgewählte Bürger sollen mögliche Lösungen für den Viktualienmarkt erarbeiten.

Das Büro Bogevisch hat ebenfalls die Machbarkeitsstudie für den Umbau des Elisabethmarkts erstellt. Dort treffen die Vorschläge der Architekten auf großen Protest von Seiten der Anwohner. Im Gegensatz zum Elisabethmarkt ist am Viktualienmarkt aber eine Sanierung der Hütten im Bestand möglich.

„Es ist wichtig, den traditionellen Charme und das Flair des Marktes zu erhalten“, so Schwartz. Während der Sanierung will die Stadt Verkaufsmodule zur Verfügung stellen. Der Markt werde zu keinem Zeitpunkt geschlossen, so Schwartz.

Die Zielsetzung der Stadt sieht vor, dass im Sommer 2018 die Machbarkeitsstudie fertig ist. In einem Info-Stand am Viktualienmarkt wollen die Markthallen ab kommender Woche fortlaufend über den aktuellen Planungsstand informieren.

Judith Issig

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