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8388 Besucher pro Stunde wurden gezählt. Im Vorjahr waren es 4832.

Sendlinger Straße

Die neue Fußgängerzone zieht immer mehr Passanten an

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Die Sendlinger Straße ist auf einem guten Weg – zumindest bei den Besucherzahlen. Bei der Passantenzählung von Engel & Völkers erreicht die Einkaufsmeile an einem Samstag 8388 Besucher in der Stunde.

München - Im innerstädtischen Vergleich löst sie damit die Theatinerstraße auf Platz drei ab, nur Kaufinger- und Neuhauser Straße haben noch mehr Passanten!

„Die Sendlinger Straße hat seit 2013 einen riesigen Entwicklungsschub hinter sich“, sagt Bettina Nelles, Team-Leitung Retail Services beim Münchner Makler-Unternehmen. Vor vier Jahren war zwischen Färbergraben und Hackenstraße der erste Abschnitt der Sendlinger Straße zur Fußgängerzone umgewandelt worden. „Damals haben wir einen Sprung auf rund 6000 Passanten pro Stunde festgestellt.“

In Erwartung der Erweiterung der Fußgängerzone von der Hackenstraße bis zum Sendlinger Tor-Platz prognostizierte Engel & Völkers sodann 8500 Passanten. „Das werden wir noch mal anpassen müssen“, sagt Nelles. Denn die Fuzo ist zwar als solche ausgewiesen, aber optisch noch nicht als eine erkennbar.

Das gestiegene Interesse an der Einkaufsmeile schlägt sich freilich auch in den Ladenmieten nieder. Bisher lagen diese im Durchschnitt bei 150 Euro pro Quadratmeter. Spitzenpreise von 205 Euro wurden aber auch erzielt. „Wir gehen von einer Steigerung von 30 Prozent aus, wenn die Fußgängerzone eingerichtet ist“, sagt Nelles.

Insgesamt hat Engel & Völkers an 84 Standorten in ganz Deutschland gemessen. Erster wurde bei der Samstags-Messung die Königstraße in Stuttgart mit 17.018 Passanten. Auf Rang zwei folgt die Neuhauser Straße (15.248), Dritter ist die Schildergasse in Köln (15.089). Die Kaufingerstraße wurde Vierter (14.816).

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