Körperverletzung am Ostbahnhof

Zehn Männer belästigen Reisende - Polizeikontrolle eskaliert

Zehn Männer belästigten am Dienstagmorgen aggressiv in der Eingangshalle des Ostbahnhofes Reisende. Als die Bundespolizei einen Platzverweis ausspricht eskaliert die Situation. 

München - Ein 33-jähriger Bundespolizist wurde bei der zwangsweisen Durchsetzung eines Platzverweises gegen zehn Personen am Dienstagmorgen am Ostbahnhof leicht verletzt.

Zehn zum Teil stark alkoholisierte Männer befanden sich nach Mitternacht in der Eingangshalle des Ostbahnhofes. Da sie Reisende aggressiv belästigten, wurden gegen sie um 00.30 Uhr Platzverweise ausgesprochen. Als sie diesen nicht nachkamen, versuchten vier Bundespolizisten diese mit Zwang durchzusetzen.

Dabei verhielt sich ein 20-Jähriger aus Berg am Laim hochgradig aggressiv. Er entwand sich dem Griff eines Bundespolizisten, der ihn am Arm führte. Anschließend ging der Heranwachsende in die Hocke und versuchte, mit dem Kopf voraus, auf einen weiteren Bundespolizisten loszurennen. Der 20-Jährige konnte überwältigt werden.

Im weiteren Verlauf mischten sich die anderen neun Personen immer wieder in die Amtshandlung ein. Sie störten diese und behinderten die Beamten. Erst nachdem Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit hinzukamen, beruhigte sich die Situation und die Bundespolizisten konnten den 20-Jährigen zur nahen Wache mitnehmen. Dort wurde bei ihm ein Atemalkoholwert von 1,64 Promille gemessen. Der Berg am Laimer wird nun wegen Widerstand und Körperverletzung beanzeigt. Ein 33-jähriger Polizeiobermeister wurde bei der Aktion im Rippenbereich leicht verletzt. Er konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

Weitere Details zu den zehn Personen teilte die Polizei in ihrem Pressebericht nicht mit.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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