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Bis 2020 soll auf dem Paulaner-Areal der „Welfengarten“ entstehen. Akzente setzt die neue Fassade zur Welfenstraße hin. 

Neues Viertel in der Au

Statt Paulaner: Hier stehen in Zukunft neue Kästen

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Auf dem Gelände der ehemaligen Paulaner-Brauerei entstehen neue Kästen. In dem Wohngebiet in der Au sollen bald 3500 Menschen leben. 

München - Paulaner braut sein Bier längst woanders, jetzt aber rührt sich wieder was in der Au: Gestern wurde gegenüber dem Weilerblock der Grundstein gelegt für 390 Wohnungen an der Welfenstraße. Insgesamt sollen im „Quartier am Nockherberg“ 1500 neue Wohnungen entstehen.

Spätestens 2023 sollen an Welfen-, Reger- und Falkenstraße 3500 Menschen wohnen. Auf 91.000 Quadratmetern, der Größe von 13 Fußballfeldern, soll ein ganzes Viertel entstehen – mit Wohnungen, Büros, Kitas, Cafés, Restaurants und Läden.

Das erste von drei Arealen: Jürgen Büllesbach, Stadtbaurätin Elisabeth Merk, Alexandra und Michaela Schörghuber sowie Herrmann Brandstetter (Bay. hausbau von li.) vor der Baugrube an der Welfenstraße. 

An der Welfenstraße baut die Bayerische Hausbau, ein Unternehmen der Schörghuber-Gruppe, um einen begrünten Innenhof 390 Wohnungen, davon 70 geförderte und 30 Werkswohnungen für Mitarbeiter. Es entstehen Apartments sowie Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit 30 bis 150 Quadratmetern, eine Kindertagesstätte, Läden und Gastronomie und eine Tiefgarage mit 400 Stellplätzen.

Bepflanzter Innenhof: Wo Paulaner Leergut lagerte, soll eine grüne Oase entstehen. 

Der „Welfengarten“ ist jedoch nur der Auftakt zu einem größeren Bauvorhaben. Im Frühjahr 2018 sollen am Alten Eiswerk 212 Wohnungen entstehen (davon 55 gefördert). Ab Sommer 2018 kommt die Regerstraße an die Reihe. Wie viele Wohnungen auf dem „Nockherberg“ genannten Teilareal genau entstehen werden, ist noch nicht endgültig geklärt. Bereits im November 2011 hatte Paulaner seinen Umzug nach Langwied verkündet. 

Die Bayerische Hausbau betont immer wieder, dass man von „Beginn der Planungen an“ eine „frühzeitige Bürgerinformation und -beteiligung über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus“ betrieben habe. Kritik und Wünsche der Anwohner seien von den Architekten berücksichtigt worden. Um die Farbgestaltung der Neubauten an der Welfenstraße zum Beispiel hatte es in der Bürgerversammlung des Stadtteils Streit gegeben

Hommage an den Weilerblock gegenüber: Die Fassade auf der Rückseite soll rot werden. 

Bilder: Abschied von der Au - Paulaner zieht nach Langwied

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