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Direkt am Dantebad sollen 56 kleine Wohnungen für Stadtwerke-Mitarbeiter entstehen. 

Noch viel zu tun

Ausbauoffensive der SWM: Erst 45 von 500 Werkswohnungen fertig

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Die Ausbauoffensive der SWM ist ins Stottern geraten. Gerade einmal 45 der bis 2022 angekündigten 500 Wohnungen sind bisher realisiert. Es gibt also noch viel zu tun.

München - Bezahlbarer Wohnraum in München ist ein knappes Gut. Auch für viele städtische Angestellte. Darum haben die Stadtwerke München (SWM) im Jahr 2011 eine „Ausbauoffensive Werkswohnungen“ gestartet. Diese sollte gar Vorbildcharakter für andere Unternehmen in der Stadt haben, vermehrt in den Bau von Wohnungen für Mitarbeiter zu investieren. Doch weit gediehen ist selbst die SWM-Offensive seitdem noch nicht.

Gerade einmal 45 der bis zum Jahr 2022 angekündigten 500 neuen Wohnungen sind bislang fertiggestellt. „In einem ersten Schritt haben die SWM acht Wohnungen in der Schwabinger Isoldenstraße, 17 neue Wohnungen in der Kuglerstraße in Haidhausen sowie 20 neue Wohnungen in der Netzerstraße in Moosach fertiggestellt“, zählt Stadtwerke-Sprecherin Bettina Hess auf. Heißt: Binnen der vergangenen sechs Jahre stieg die Zahl der SWM-Wohnungen von etwa 600 lediglich auf rund 650. Das proklamierte Ziel sind 1100 Werkswohnungen bis zum Jahr 2022.

Dabei wurde in den vergangenen Jahren die Liste der möglichen Standorte – alles bereits SWM-eigene Flächen – immer wieder überarbeitet. Realisiert werden neben den am stärksten nachgefragten Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen auch Wohnheimzimmer für Wochenendheimfahrer, Ein-Zimmer-Apartments und Familien-Wohnungen mit bis zu fünf Zimmern. Nun stehen laut dem Unternehmen die meisten Standorte fest, an denen in den kommenden Jahren neue Werkswohnungen hochgezogen werden sollen. Der überwiegende Teil entsteht in Moosach: 114 Wohnungen plus Kindertagesstätte sollen an der Postillonstraße gebaut werden. Im geplanten Wohnquartier an der Hanauer Straße sollen es 118 sein. Für beide Projekte ist der Bauplan laut SWM inzwischen eingereicht. So auch für 85 Wohneinheiten plus Kita, die an der Katharina-von-Bora-Straße in der Maxvorstadt gebaut werden sollen. Noch nicht fertig ist der Bauplan für 20 Wohnungen an der Kathi-Kobus-Straße in Schwabing. Der Standort für ein weiteres geplantes Bauprojekt mit rund 50 Werkswohnungen ist noch nicht gefunden.

Bereits angefangen wurde indes der Bau von 19 Wohnungen für Mitarbeiter an der Einsteinstraße (Haidhausen), sowie an der Dantestraße in Moosach. Dort sollen 56 Werkswohnungen entstehen, allerdings steht die Baustelle seit Wochen still. Nachdem Bäume gefällt und ein Bauzaun aufgestellt worden waren, wurden die Arbeiten unterbrochen, weil sie zu laut für das angrenzende Dantebad seien. „Die Badegäste des Sommerbades sollen nicht belästigt werden“, sagt Hess. „Nach jetzigem Planungsstand werden die Arbeiten in der zweiten September-Hälfte wieder aufgenommen.“

Das vierstöckige Gebäude wird auf Stelzen gestellt. Im Erdgeschoss soll es 14 Stellplätze für Bewohner sowie Lagerflächen für das Dantebad geben, darüber die Wohnungen. Eine Unterkellerung ist wegen der darunter verlaufenden U-Bahntrasse aus statischen Gründen nicht möglich. Im Rahmen des Neubaus wird auch der Platz vor dem Sommereingang des Bads neu gestaltet, barrierefrei mit Grün, Bäumen und Radstellplätzen für Badegäste. Die Fertigstellung der Wohnungen soll trotz des derzeitigen Baustopps wie geplant im Dezember 2018 sein, wie Hess versichert. Die Zahl der Stadtwerke-Werkswohnungen würde somit Anfang 2019 bei rund 700 liegen.

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