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Das Maxwerk nahm 1895 den Betrieb auf – und erzeugt bis heute SWM-Strom.

Nach Veto der Lokalbaukommission

Augustiner stoppt Pläne für Biergarten im Maxwerk

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München - Der Biergarten im Maxwerk ist vom Tisch. Erst mal. Wie die tz erfahren hat, hat die Lokalbaukommission die Idee für das Hopfen-Idyll mit 400 Plätzen abgelehnt.

Augustiner hat die Pläne rund um den Biergarten im Maxwerk zunächst zurückgezogen, will nun auf die Kritiker zugehen! Denn das Projekt war nicht überall beliebt.

Augustiner hatte ein Bieterverfahren der Stadtwerke München (SWM) für sich entschieden. Denen gehört das Grundstück. Es ist in Teilen an den Bierhersteller verpachtet. Und der wollte diesen Bereich nutzen. Die Rede war von einem Gastro-Betrieb mit rund 400 Sitzplätzen! Kaum waren die Pläne veröffentlicht, hagelte es Kritik. Der Bezirksausschuss (BA) Au-Haidhausen und die Grünen stemmten sich gegen das Projekt – auch wegen der Auswirkungen des Lieferverkehrs auf das Landschaftsschutzgebiet.

Das Problem sieht auch der Arbeitskreis Öffentliches Grün des Münchner Forums. Vorsitzender Klaus Bäumler: „Für die Zufahrt müssten neue Rechte geschaffen werden.“ Der Weg liegt auf dem Grund der Schlösserverwaltung und dient lediglich für Wartungsarbeiten am Werk.

Die tz weiß: Augustiner hat nun den Vorbescheid zurückgezogen, will sich den Kritikern stellen. Vorstellbar ist wohl eine reduzierte Variante der Gastronomie.

Eine Lösung fürs Abwasser muss gleichwohl gefunden werden, sagt Bäumler. „Einen Kanal gibt es nicht, eine Hebeanlage wäre kostenintensiv.“ Und die brauche man – unabhängig von der Größe der Gastronomie. Bäumler: „Es ist daher äußerst fraglich, ob sich eine gastronomische Nutzung, zumal auch eine reduzierte, überhaupt je rechnen wird.“

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