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Eine Gastronomie soll in das Maxwerk in den Maximiliansanlagen ziehen.

Grüne schlagen Alarm

Kommt ein Mega-Biergarten ins Maxwerk?

München - Das Augustiner-Bräu plant in den Maximiliansanlagen einen Mega-Biergarten, warnen die Grünen im Stadtrat. Die Pläne seien verfehlt - und die Folgen fatal.

Eine Gastronomie mit über 400 Plätzen soll laut der Fraktion Die Grünen - rosa Liste des Münchner Stadtrats in den Maximiliansanlagen entstehen. Nach Informationen von Fraktionschef Dr. Florian Roth sind dies die Pläne der Augustiner-Brauerei und der Stadtwerke München. Die Grünen-Fraktion warnt in der Pressemitteilung vor diesen, ihrer Meinung nach, "überdimensionierten Plänen". Der entstehenden Lieferverkehr werde gravierende Folgen für den Charakter des Landschaftsschutzgebiets haben und der Parkdruck werde steigen, kritisiert die Fraktion.

Die Fraktion Die Grünen - rosa Liste hatte vor einigen Jahren selbst beantragt eine gastronomische Nutzung des idyllisch gelegenen Maxwerks einzurichten – etwa mit einem Café und Dachterrasse. Fraktionschef Roth bezeichnete die derzeitigen Pläne nun als „völlig unverhältnismäßig und ökologisch unvertretbar.“ Wie berichtet, hat das Augustiner-Bräu im Herbst 2015 einen Wettbewerb zur künftigen Nutzung des Maxwerks gewonnen. Auch damals wurde schon Kritik an den Plänen in dem historischen Gebäude im alten Wasserkraftwerk laut.

Gastronomie im Maxwerk: "Pläne völlig verfehlt"

„Der Charme einer Gastronomie im Maxwerk besteht gerade darin, eine ruhige, grüne und beschauliche Atmosphäre nahe dem Stadtzentrum genießen zu können", kritisiert Fraktionschef Florian Roth in der Pressemitteilung der Grünen. "Dort einen Biergarten mit mehreren hundert Plätzen und entsprechendem Verkehr realisieren zu wollen – inklusive dann nötig werdender Baumfällungen für die Freischankfläche – ist völlig verfehlt.“

Die Grünen – rosa liste fordern in einem Antrag, die Vorgaben aus der Rahmenplanung zu beachten und die Pläne dem Stadtrat zur Stellungnahme vorzulegen. Unverständnis herrscht in der grün-rosa Fraktion über die Interesselosigkeit der SPD-Fraktion, deren Vorsitzender die offenbar überdimensionierten Ausbaupläne lapidar zu einer laufenden Angelegenheit der Verwaltung erklärte, mit der sich der Stadtrat nicht zu befassen habe.

mm/tz

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