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Ein defekter Spielautomat ließ einen jungen Bar-besucher zürnen (Symbolbild).

Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Bange Momente in Münchner Bar: Als Randalierer zurückkehrt, geraten Gäste in große Gefahr

In großer Gefahr haben sich Besucher einer Bar in München befunden. Ein Mann, dem dort zuvor Hausverbot erteilt worden war, verfolgte schlimme Pläne.

  • Gleich mehrfach hat ein Mann in einer Bar in München randaliert.
  • Bei seinem letzten „Besuch“ gerieten mehrere Gäste in große Gefahr.
  • Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes.

Am Samstag (7. März 2020) gegen 22 Uhr kam es in einer Bar am Orleansplatz zu einem Streit. Ein 20-jähriger Nigerianer war über einen defekten Spielautomaten derart erbost, dass er mit Gegenständen um sich warf, wie die Polizei München in einer Presseaussendung vermeldet.

Der Lokalbesitzer konnte den angetrunkenen Mann aus der Bar drängen und verständigte die Polizei. Der Randalierer entfernte sich noch vor Eintreffen der Polizei. Kurze Zeit später kehrte der 20-Jährige zusammen mit einer Streife der Bundespolizei vom Ostbahnhof zur Bar zurück. Er hatte auf dem Polizeirevier den Verlust seines Handys angezeigt und vermutete, das Telefon in der Bar verloren zu haben. Das Mobiltelefon konnte nicht aufgefunden werden. Vonseiten des Wirtes wurde ein Hausverbot erteilt.

München: Bange Momente in Bar - als Randalierer zurückkehrt, geraten Gäste in große Gefahr

Kurz nach Mitternacht kam der 20-Jährige abermals zur Bar zurück. Dort bespritzte er einige Gäste mit einer möglicherweise brennbaren Flüssigkeit. Zudem drohte er, eine mitgeführte Bierflasche, aus der ein Docht ragte und die mit einer unbekannten Flüssigkeit gefüllt war, anzuzünden. 

Als er mit der anderen Hand versuchte, ein Feuerzeug anzuknipsen, brachte ihn der Wirt zu Boden. Die Bierflasche fiel ebenfalls zu Boden. Zu einem Feuer kam es dabei nicht. 

Randalierer wütet in Münchner Bar - Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Im Zuge des Gemenges gelang es dem 20-Jährigen schließlich zu flüchten. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei blieben erfolglos. 

Am Sonntagnachmittag erschien der 20-Jährige bei der Polizeiinspektion 21 (Au), um dort Anzeige wegen seines verloren gegangenen Handys zu erstatten. Er wurde von den Polizeibeamten aufgrund der Personenbeschreibung wiedererkannt und sofort vorläufig festgenommen. 

Die weiteren Ermittlungen übernahmen die Münchner Kriminalpolizei und die Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I. Die Staatsanwaltschaft wird bei der zuständigen Ermittlungsrichterin den Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Mordes beantragen.

mm/tz

Derweil hält die Landeshauptstadt weiterhin die Ausbreitung des Coronavirus in Atem. Über sämtliche Entwicklungen halten wir Sie unserem News-Ticker für München auf dem Laufenden.

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