Nach einer Messer-Attacke auf eine 31-Jährige am Rosenheimer Platz sucht die Polizei nun Zeugen.
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Nach einer Messerattacke auf eine 31-Jährige am Rosenheimer Platz sucht die Polizei weiter nach dem flüchtigen Täter

Frau (31) auf offener Straße niedergestochen

Messerattacke am Rosenheimer Platz - Polizei schließt Verbindung zum Nürnberg-Täter aus 

  • Florian Naumann
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  • Lukas Schierlinger
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Nach der Messerattacke am Rosenheimer Platz in München ermittelt die Polizei wegen versuchtem Mord. Ein Plakat soll nun zu weiteren Hinweisen führen.

Update vom 20. Dezember 19.03 Uhr: Wie die Polizei nun bekanntgab, wurden auf dem am Tatort gefundenen Messer DNA-Spuren der Frau entdeckt. „Fehlt jemandem so ein Messer oder wurde so ein Messer aus einem Geschäft gestohlen? Das sind Fragen, über die wir uns Hinweise erhoffen, die uns zum Täter führen“, sagte Josef Wimmer, Leiter der Mordkommission.

Die Vermutung, dass es sich um denselben Täter handelt, der in Nürnberg Mitte Dezember auf drei Frauen eingestochen hatte, hat sich bisher nicht bestätigt. Die DNA-Spuren, die an dem Opfer in der Au -gefunden wurden, weisen „definitiv keine Übereinstimmungen“ auf, so die Polizei. Derzeit wird überprüft, welche DNA-Spuren am Körper der Frau man ausschließen kann - weil sie von Freunden oder Familienmitgliedern stammen.

Am Neujahrstag kam es in Garmisch-Partenkirchen zu einem blutigen Beziehungsstreit. Eine Frau hat mit einem Küchenmesser auf ihren Lebensgefährten eingestochen.

Am S-Bahnhof Planegg bei München ist ein Streit zwischen Jugendlichen (15, 17) eskaliert. Der Jüngere rammte dem Älteren ein Messer in den Bauch. Dann flüchtete er, wie merkur.de* berichtet.

Drama in München: Ein Mann (44) verschaffte sich am Freitag gewaltsam Zutritt zur Wohnung seiner Ex-Frau. Mit einem Messer stach er auf ihren neuen Freund (48) ein - und flüchtete.

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Einen konkreten Verdacht haben die Ermittler bei einem Fall in Neuburg an der Donau. Ein Mann stirbt, nachdem er mit einem Messer attackiert worden war. Seine Mitbewohnerin wurde mittlerweile festgenommen, nachgewiesen ist ihr die Bluttat allerdings noch nicht. 

Lesen Sie auch: Ein Mann hat in Erding eine Messerattacke auf seinen Bekannten und dessen Familie verübt - und zwar an seinem Geburtstag. Ganz nüchtern war der 57-Jährige offenbar nicht mehr. Nun kam es auch in Berlin zu einer tödlichen Messer-Attacke.

Update vom 20. Dezember 14.22 Uhr: Die Polizei hat eine öffentliche Fahndung nach dem Täter eingeleitet und nennt neue Details zur Tat. Am Tatort konnte ein Twin Gourmet Messer der Marke Zwilling aufgefunden werden. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand handelt es sich bei diesem Messer um die Tatwaffe.

Mit diesem Plakat, das die Polizei aktuell in der Umgebung des Tatorts verteilt wird die Waffe nochmals gezeigt.

Ferner ist eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise ausgesetzt.

Eine weitere brutale Attacke sorgt derzeit für Aufsehen: Die Polizei fahndet nach Männern, die mehrere Menschen in der Innenstadt von München attackiert haben.

Hier nochmal die Täterbeschreibung: Männlich, hellhäutig, ca. 20-30 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, schlanke Statur, sprach bei der Geldforderung deutsch, kein Bart, keine Brille, trug eine dunkle Jacke mit Kapuze und eine dunkle Hose.

Wer kann nähere Angaben zur Tat, dem Täter oder zu Besitzern oder zum Verlust des Messers, welches auf dem Fahndungsplakat abgebildet ist, machen? Wer etwas weiß, meldet sich unter 089/29100.

Für einen 19-jährigen Mann endeten hingegen die Feierlichkeiten am Vatertag in Rostock blutig, wie nordbuzz.de*.

So erlebten Zeugen die Messerattacke am Rosenheimer Platz in München

Update vom 29. November, 06.30 Uhr: Zeugen des groß angelegten Polizeieinsatzes sind auch zwei Tage nach der Messer-Attacke am Rosenheimer Platz noch nachhaltig verschreckt. „Wir kamen aus einer Pizzeria. Plötzlich rannten etwa 20 Polizisten mit Maschinenpistolen im Anschlag an uns vorbei. Das war gespenstisch. Im ersten Moment dachte ich an einen Terroranschlag“, schilderte eine Frau ihre Eindrücke. 

Bei einigen Münchner dürfte der nächtliche Vorfall auch Erinnerungen an den sogenannten Isarmord wecken. Im Mai 2013 wurde ein 31-Jähriger Italiener auf dem Isarradweg in der Nähe des Deutschen Museums erstochen. Der Täter ist bis heute nicht gefasst.

Polizei München beschreibt den Tathergang

Update vom 28. November, 12.10 Uhr: Die Polizei München hat nach der Messerattacke auf eine Frau vom Dienstagabend neue Details mitgeteilt. Eine 31 Jahre alte Frau ging gegen 20.45 Uhr alleine die Hochstraße entlang. Plötzlich ging ein unbekannter Mann auf sie zu.

Der Unbekannte hielt der Frau ein Messer entgegen und forderte Bargeld. Die Frau gab dem Mann laut Polizei einen geringen zweistelligen Betrag - doch dann stach der Unbekannte mit dem Messer auf die Frau ein. Er flüchtete daraufhin in Richtung Rosenheimer Straße. 

Mehrere Passanten wählen den Notruf, um die Polizei zu verständigen. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnamen konnte der Mann nicht gefasst werden. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sie befindet sich laut Polizei derzeit nicht in Lebensgefahr. 

Video: Schon 2017 kam es hier zu einer Messerattacke 

Frau mit Messer angegriffen: Täterbeschreibung der Polizei München

Männlich, circa 20 bis 30 Jahre alt, circa 1,70 bis 1,80 Meter groß mit schmächtiger Figur; dunkel bekleidet, trug ein Käppi oder eine Kapuze, keine Brille, sprach hochdeutsch ohne Akzent.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Personen, insbesondere Fahrzeuginsassen, die sich im zeitlichen Zusammenhang mit dem Tatgeschehen in der näheren Umgebung aufgehalten haben, und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Telefonnummer 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Messerattacke in München: Mordkommission ermittelt

Update vom 28. November, 9.30 Uhr: Jetzt gab die Polizei bekannt, welche Beute der Täter machte, der am Dienstagabend eine Frau am Rosenheimer Platz mit Messerstichen verletzt hat: Der Mann stahl der 31-Jährigen die EC-Karte und ihr Bargeld. Nun ermittelt die Mordkommission.

Täter nach Messerattacke am Rosenheimer Platz: Täter ist flüchtig

Update 28. November, 7.08 Uhr: Der Mann, der eine Frau am Dienstagabend am Rosenheimer Platz mit Messerstichen verletzt hat, ist weiterhin auf der Flucht. Wie eine Sprecherin der Polizei München am Mittwochmorgen sagte, gebe es derzeit noch keine konkreten Hinweise auf die Identität des Unbekannten. Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck. Weitere Informationen will die Polizei im Laufe des Tages bekanntgeben.

Räuber verletzt Frau mit Messer - S-Bahnhof gesperrt

München - Ein brutaler Raubüberfall hat sich am Dienstagabend in der Nähe des Rosenheimer Platz ereignet - erste Befürchtungen einer blutigen Überfallserie bestätigten sich glücklicherweise nicht. Das hat die Münchner Polizei mitgeteilt. Ersten Informationen zufolge hat ein bislang unbekannter Täter an der Kreuzung von Rosenheimer Straße und Hochstraße eine Frau ausgeraubt und mit Messerstichen verletzt. Das Opfer musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Polizei München im Großeinsatz

Die Polizei reagierte mit einem großangelegten Einsatz, für den unter anderem der S-Bahnhof Rosenheimer Platz zwischenzeitlich gesperrt wurde (siehe S-Bahn-Ticker). Der Grund für die massive Reaktion: Fast zeitgleich waren bei der Polizei mehrere Notrufe aus der Gegend um den Platz eingegangen, die zunächst eine Serie von Straftaten hatten vermuten lassen.

Großer Polizei-Einsatz am Rosenheimer Platz: Schlimmste Befürchtung bestätigt sich nicht

Letztlich stellten sich laut Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins zwei weitere Fälle als vergleichsweise harmlos heraus: Nahe des Tatorts war eine alkoholisierte Frau „in ein Weinglas gefallen“. Am Bahnhof kam es zudem zu einer Schlägerei, die nichts mit dem Raubüberfall zu tun hatte.

Tat am Rosenheimer Platz: Polizei sucht Räuber

Allerdings war die Polizei am späten Dienstagabend weiter auf der Suche nach dem flüchtigen Räuber. Die Ermittlungen konzentrierten sich zunächst ganz auf diesen Fall. Nach eigenen Angaben fuhren die Einsatzkräfte die Bemühungen in den Stunden nach dem Notruf die Fahndungsbemühungen sukzessive zurück.

Eine Serientat hätte Erinnerungen an einen traumatischen Vormittag aus dem Oktober 2017 geweckt: Damals attackierte ein psychisch kranker Mann just am Rosenheimer Platz mehrere Passanten mit einem Messer.

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Und am Münchner Ostbahnhof hatten Polizisten es kürzlich mit einem falschen Security-Mitarbeiter zu tun, der einen Rettungssanitäter geschlagen hat.

In Rostock hat ein Mann auf der Polizeiwache gestanden, seine Eltern getötet zu haben.

fn

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