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Das neue Einstein 28 soll ein Haus für alle Generationen sein – gerade auch für Kinder.

Begegnungs- und Bildungsort für alle

Münchner VHS eröffnet Zentrum „Einstein 28“

Am Samstag macht das neue Bildungszentrum der Volkshochschule auf: das Einstein 28. Es soll ein Begegnungs- und Bildungsort für alle sein. Vier Jahre dauerten die Bauarbeiten.

München - Am Samstag macht das neue Bildungszentrum der Volkshochschule auf: das Einstein 28. Neben dem Gasteig wird das Gebäude hier in Haidhausen (gelegen eben an der Einsteinstraße 28) der zweite große Standort der VHS. Zum Start gibt’s jetzt eine Woche lang ein kostenloses Eröffnungsprogramm.

Der tz-Besuch am Vortag: Ein wenig Baustellencharakter ist vor und im neuen Schmuckstück noch zu spüren – kurz vor der Eröffnung. Letzte technische Feinjustierungen in den Vortragsräumen werden vorgenommen, über den Holzböden liegt in Teilen noch Malervlies, und auch am Außenbereich wird noch eifrig gearbeitet. Klaus Meisel, Managementdirektor der VHS, lacht aber: „Wir sind zuversichtlich.“

Vier Jahre dauerten die Bauarbeiten. „Einsteinstraße am Max-Weber-Platz ist eine fantastische Bildungsadresse“, schwärmt Meisel. Die Arbeit hat sich gelohnt – das Haus ist ein lichtdurchfluteter Komplex mit großen Räumen. Das Einstein 28 verfügt über 70 Unterrichtsräume auf einer Fläche von über 9000 Quadratmetern. Darunter sind eine geräumige Lernküche mit zwei Kochinseln, ein Atelier, ein Nähstudio, zwei Musikräume und Ausstellungsräume. Die acht Gesundheits- und Tanzräume sind alle mit Schwingboden ausgestattet – für gelenkschonende Bewegung.

Es soll ein Begegnungs- und Bildungsort für alle sein – egal ­welchen Alters oder welcher Herkunft. „Der jüngste Teilnehmer ist vielleicht nur zwei Jahre alt und der älteste 102“, sagt Susanne May, ­Programmdirektorin der VHS. Unter anderem sollen auch Eltern an Integrations- und Sprachkursen teilnehmen können, deshalb gibt es ein eigenes Kinderhaus. Die Kleinen sollen hier nicht nur betreut, sondern auch pädagogisch und ­sprachlich gefördert werden.

In der Eröffnungswoche bis einschließlich Donnerstag, 9. März, gibt es unter dem Motto „Anfänge“ ein abwechslungsreiches Programm. „Jeder kann spontan vorbeikommen und ­mitmachen“, sagt ­Susanne May. Ein ­besonderes Schmankerl ist die Sprachentram, die am Samstag zwischen 13 und 16 Uhr zu jeder ­vollen Stunde fährt und eine Kombination aus Stadtrundfahrt und Sprachenerlebnis ist.

Mehr Infos im Gesamtprogramm der VHS, im Magazin zur Eröffnung „Acht&20“ und online unter www.mvhs.de.

Lisa-Marie Birnbeck

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