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Gewalt gegen Bundespolizisten kommt häufig vor. 

Die beiden hatten in Schnellrestaurant geschlafen

Mann (17) flippt aus und attackiert Bundespolizisten - sein Kumpel filmt alles

Dass Polizisten im Einsatz angegriffen werden, kommt immer wieder vor. Selten ist jedoch, dass die Täter der Polizei Beweismittel liefern, die gegen sie verwendet werden können, wie bei diesem Fall am Ostbahnhof. 

München- Gegen 05:30 Uhr am Sonntagmorgen schliefen in einem Restaurant im Ostbahnhof zwei Männer, die den Aufforderungen von Sicherheitsmitarbeitern, das Schnellrestaurant zu verlassen, nicht nachkamen. Einem Platzverweis einer hinzugezogenen Streife der Bundespolizei folgten sie nur widerwillig mit ständigen verbalen Provokationen. Bei der Feststellung der Personalien vor dem Lokal griff einer der beiden, ein 17-Jähriger aus dem Kosovo, unvermittelt die Einsatzkräfte körperlich an. Nach seiner Überwältigung beleidigte und bedrohte der Jugendliche aus Kirchheim die Beamten übelst.

Sein Begleiter, ein 21-jähriger Deutscher aus Kirchheim bei München, hatte den Vorfall mit seinem Smartphone gefilmt; es wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft als Beweismittel beschlagnahmt. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,14 Promille. Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, und Beleidigung ermittelt.

Ähnlicher Fall am Hauptbahnhof

Ein ähnlicher Fall ereignete sich Sonntagnacht am Hauptbahnhof: Während polizeilicher Ermittlungen zu einem angeblichen Raubdelikt mischten sich gegen 22:10 Uhr am Ausgang Bayerstraße des Münchner Hauptbahnhofes zwei angetrunkene Männer ein. Ein 20-jährige Kroate aus Freimann und ein 22-jährige Ecuadorianer aus Laim pöbelten gegen die Beamten und kamen einem Platzverweis nicht nach. Bei der zuvor angedrohten, zwangsweisen Verbringung aus dem Hauptbahnhof versuchten sie gegen Beamte zu schlagen. Gegen beide, mit 1,50 Promille bzw. 1,68 Promille Alkoholisierten wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die eingesetzten Beamten blieben in beiden Fällen unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.

Weiterer Einsatz am Ostbahnhof: Ladendieb festgenommen

Am Busbahnhof des Ostbahnhofes kam es gegen 19.15 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Beamte der Bundespolizei konnten in Erfahrung bringen, dass der Ladendetektiv eines Lebensmittelgeschäftes im Ostbahnhof per Kameraüberwachung erkannte, wie ein 37-jähriger Deutscher Waren an sich nahm und den Laden - ohne zu bezahlen - verließ. Der Detektiv nahm die Verfolgung auf und stellte den Dieb am Busbahnhof. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 37-Jährige dem Ladendetektiv einen Kopfstoß auf die Oberlippe und ihm einen Finger verdreht haben soll. Durch den Kopfstoß soll ein Teil des Schneidezahnes des 47-Jährigen Detektivs abgebrochen sein. Zudem soll der mit 2,31 Promille alkoholisierte Dieb seinen Verfolger verbal bedroht haben. Der 37-jährige, in Deutschland Wohnsitzlose wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Montag dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wird von der Bundespolizei wegen räuberischem Diebstahl (Warenwert 26,15 €), Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.

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