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Am Friedensengel wird's für Radler eng. Zu eng, findet die SPD. 

Haidhausen

SPD fordert mehr Platz für Radler am Friedensengel

München - Radler, die auf der Prinzregentenstraße stadtauswärs fahren, haben keinen eigenen Radstreifen. Die SPD würde das gerne ändern.

"Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn der Prinzregentenstraße ein Radfahrstreifen abmarkiert werden kann. Alternativ könnte eventuell auch der vorhandene, recht schmale gemeinsame Geh- und Radweg verbreitert werden", schreibt die Rathaus-SPD in ihrem Antrag am Freitag. Man habe im KVR bereits "positive Signale in Hinblick auf die Machbarkeit" erhalten. Der Antrag soll jetzt eine offizielle Überprüfung anstoßen.

Der Status Quo sieht im Moment laut SPD so aus: Am Friedensengel teilt sich die Fahrbahn der Prinzregentenstraße. Stadteinwärts steht dem Radverkehr ein Radstreifen auf der Fahrbahn zur Verfügung. Stadtauswärts ist dagegen bloß ein geteilter Rad- und Gehweg vorhanden, der keinen ausreichenden Platz bietet.

Wer mit dem Rad in den Münchner Osten fährt, wird die Stelle am Friedensengel als unangenehmen Engpass erleben", sagt SPD-Stadträtin Bettina Messinger, Radverkehrsbeauftragte der Fraktion. Auf den ersten Blick erschließe sich nicht, warum nur stadteinwärts ein Radstreifen existiere. Der gemeinsame Geh- und Fahrradweg sei nicht breit genug, so dass Radfahrer und Fußgänger sich zwangsläufig in die Quere kämen. Die Strecke sei jedoch eine wichtige Verbindung. Deshalb solle "die Verwaltung nun überprüfen, ob hier nachgebessert werden kann.“

In einem weiteren Antrag fordert die SPD am Freitag, die Stadtverwaltung solle prüfen, ob sie sich mit einer Lizenz an der Meldeplattform "RADar!" beteiligen könnte: Dort können Radler im Internet oder per App Schlaglöcher, Baumwurzeln oder andere Gefahrenstellen melden.

mm/tz

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