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„Echtes Sahara-Feeling“: Staubwolken am Freihamer Weg neben der Baustelle an der Colmdorfstraße.

Feinstaubmanagement

Baustaub-Alarm im Münchner Westen

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Lokalpolitiker in Aubing-Lochhausen-Langwied fordern ein Konzept zum Schutz der Bürger vor jahrelanger Belastung. 

München - Die Belastung durch Baustaub ist am westlichen Münchner Stadtrand derzeit besonders stark. Das glaubt zumindest die CSU-Fraktion im örtlichen Bezirksausschuss (BA) Aubing-Lochhausen-Langwied. Weil das aufgrund der massiven Bautätigkeit in den kommenden Jahrzehnten eher noch zunehmen werde, müsse die Stadt ein „Feinstaubmanagement“ entwickeln, forderte das Bürgergremium nun einstimmig.

„Wir haben hier manchmal ein echtes Sahara-Feeling“, sagt der CSU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Schrader. Was nach Sonne und Urlaub klingt, ist für den Lokalpolitiker jedoch eine ernst zu nehmende Belastung für die Anwohner. Grund dafür seien die zahlreichen Neubauprojekte in einem Bezirk, der die höchste Wachstumsdynamik in München aufweise. „An manchen Tagen fahren mehrere Hundert Baulaster durch Neuaubing.“ Der auf den Baustellen aufgewirbelte Staub beeinträchtige die Lebensqualität und habe möglicherweise auch gesundheitliche Folgen, fürchtet der Lokalpolitiker. Besonders bemerkbar mache sich das im Neubaugebiet Freiham-Nord. Durch die dort abgeschobenen brach liegenden Kiesflächen und einen häufigen Westwind seien die Nachbarn in Neuaubing besonders betroffen. Die Stadt müsse sich ein Konzept überlegen, um die Anwohner zu schützen.

So sollte aus Sicht der Lokalpolitiker die Staubbelastung an kritischen Punkten wie beispielsweise in der Kurve der Wiesentfelser Straße oder an der Ecke Pretzfelder Straße/Freihamer Weg regelmäßig gemessen werden, schlägt die CSU-Fraktion vor. Auch eine ausreichende Straßenreinigung oder die Bewässerung staubintensiver Arbeiten könnte Abhilfe schaffen. Wichtig sei es, die Bürger auf die gesundheitlichen Risiken aufmerksam zu machen, forderte man ebenfalls in dem Antrag, mit dem sich nun die Verwaltung befassen soll.

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