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Seit Jahrzehnten haben Künstler ihre Ateliers in den ehemaligen Baracken. 

BA fordert Runden Tisch

Neuaubing: Fragen zur Zukunft der Künstlerkolonie

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Das ehemalige Zwangsarbeiterlager an der Ehrenbürgstraße in Neuaubing 

München - Seit Jahrzehnten haben sich Künstler und Handwerker in den Baracken des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers an der Ehrenbürgstraße 9 in Neuaubing ihre Werkstätten und Ausstellungsräume eingerichtet. Nun will der Bezirksausschuss Aubing-Lochhausen-Langwied (BA) möglichst bald erfahren, wie es für die kleine Künstlerkolonie weitergehen soll. 

Laut den Plänen der Stadt soll das unter Ensembleschutz stehende Areal als Außenstelle des Münchner NS-Dokumentationszentrums saniert werden und so als Lern- und Erinnerungsort erhalten bleiben. „Allerdings haben wir seit etwa einem Jahr nichts mehr zu dem Vorhaben gehört“, kritisierte Brigitta Bacak (SPD). 

Einstimmig forderte das Bürgergremium, bei einem Runden Tisch von Vertretern der Stadt und der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) mehr dazu zu erfahren. Das Treffen sollte noch vor der endgültigen Erstellung eines Betriebs- und Nutzungskonzeptes für das Areal und der Stadtratsentscheidung stattfinden, hieß es weiter. 

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