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Käse-Kette: Feuerwehrleute mussten die Fracht umladen.

Autofahrer brauchen Freitagmorgen Geduld

Käselaster auf A99 umgekippt - Chaos im Berufsverkehr

Die Autofahrer, die auf der A99 unterwegs sind, brauchen an diesem Freitagmorgen Geduld. Ein Käselaster ist umgekippt und hat einen Stau an der Ausfahrt Freiham-Mitte verursacht.

München - Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 42-jähriger polnischer Lkw-Fahrer am Freitag gegen 3.30 Uhr mit seinem beladenen Sattelzug auf der A 99 kurz nach dem Tunnel Aubing in Richtung Lindau.

Ein Lastwagen ist auf der A 99 umgekippt.

Anscheinend verwechselte der ortsunkundige Brummi-Fahrer die Ausfahrt Freiham-Mitte mit dem Autobahndreieck München-Süd-West, fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit nach rechts in die Ausfahrt ein und kippte aufgrund der hohen Geschwindigkeit nach links über die Leitplanke um. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt.

Zum Umladen der geladenen 14 Tonnen Käse wurde ein Ersatzfahrzeug der Spedition zur Unfallstelle beordert. Der Käse wird durch das THW ausgeladen, damit der auf der Seite liegende Sattelzug geborgen werden kann. Welche Menge Diesel-Kraftstoff aus dem liegenden Lkw ausgelaufen ist, kann erst nach Aufstellen der Sattelzugmaschine festgestellt werden.

Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich noch bis in den Vormittag hinein andauern. Die Sperrung der Anschlussstelle behindert den Berufsverkehr auf der BAB A 99 erheblich.

Der Sachschaden am Sattelzug wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Der Wert der Käse-Ladung wird von der Spedition mit ca. 100.000 Euro beziffert.

mm

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